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BeitragVerfasst: 12. Jun 2007, 21:04 
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Ich war noch in der Stadt heute. Und kurz bei der Postbank. Ich befürchtete schon, Irene käme jeden Moment um die Ecke geschossen, kam aber nicht. Hela habe ich kurz wegfahren sehen. Ich fand das süß wie sie wieder auf der Unterlippe rumkaute.

Dann dachte ich gerade daran, dass das Erlebnis mit Ruth in Düsseldorf jetzt genau einen Monat her ist. Und in diesem einen Monat ist ja so viel passiert, wie man lesen kann.

Und ich bin stolz auf mich, dass ich es in letzter Zeit vermehrt geschafft habe, bei Konflikten und plötzlich auftretender Wut ruhig zu bleiben.
In mir kochte es zwar, aber nach außen hin blieb ich meist ruhig.
Das war früher anders. Wenn ich Wut bekam, dann floss nur noch rotes Bl*t über meine Pupillen und ich rastete aus.

Jedenfalls ist in den letzten 4 Wochen doch so einiges passiert und ich bin auch froh, dass es diese 4 Wochen weiter ist.

Mit Aggressionen muss ich dennoch etwas umgehen lernen, denn manchmal bringen mich Kleinigkeiten einfach zur Weißglut.
Es war vor diesen vier Wochen.
Wenn ich an einigen Arbeitstagen das Gefühl hatte ausgeschlossen zu sein, oder dass mir keiner zuhört oder Alket sich wieder über mich lustig macht, mich deswegen unwohl fühlte, dann reichte in der Freizeit oft nur eine Kleinigkeit, dass ich ausrastete.
Ich dachte dabei gerade noch nicht mal an den Morgen. Wollte zum Beispiel einfach mal im Internet surfen, noch eine Kleinigkeit schreiben, wobei es dann aber leider Probleme gab. Ich kam plötzlich nicht mehr ins Internet rein und das genügte dann schon.


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BeitragVerfasst: 13. Jun 2007, 17:54 
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Heute hat sich doch Katja tatsächlich wieder gemeldet, habe lange nichts mehr von ihr gehört. Habe sie Anfang 2003 in London kennen gelernt. Wir waren einige Zeit befreundet. Jetzt hat sie angeblich geheiratet.

Heute kam auch die Lohnabrechnung. Anja hat alles richtig gemacht und ich brauche diesen Monat nicht wieder meckern gehen.

Gerade höre ich wieder Musik von 1994. Und ich erinnere mich mal ein bisschen. Heute auf der Arbeit ging mir immer wieder das Lied „Miracles take time“ von 4 II soul durch den Kopf.
Nein mit den Erinnerungen mache ich mich nicht kaputt, ich erinnere mich halt gerne schon mal an frühere Zeiten zurück. Besonders, wenn ich stundenlang die selben Hülsen aussortiere.

Jetzt gerade habe ich „Doop“ von Doop laufen. Das höre ich heute noch gerne. Ich weiß noch wie das 1994 auf der Klassenfahrt fast stundenlang durch den Bus plärrte.

Was Maria betrifft, die habe ich seit 1994 nicht mehr wieder gesehen. Angeblich soll sie wieder in Deutschland sein und in Mönchengladbach wohnen. Habe mich aber darum nicht mehr gekümmert.
Ich frage mich aber manchmal, wenn wir aufeinander treffen, wie wir uns verhalten würden. Ob sie mich auf einem Blick wieder erkennt. Was sie jetzt beruflich macht. Ob sie auch wie ich für eine Arbeitssklavenfirma arbeitet.

Ja, 1994 war das turbulenteste Jahr in meinem Leben. Der Frühling hui, dann der Absturz im Sommer und der grauenvolle Herbst. Ein Unterschied wie Tag und Nacht und das innerhalb kürzester Zeit. Im Mai war das Leben noch schön und bereits drei Monate später war alles kaputt. Drei Monate sind keine lange Zeit.
An viele Augenblicke erinnere ich mich jetzt noch so, als sei das alles erst vor ein paar Tagen oder jetzt eben erst passiert und dabei liegen 13 Jahre dazwischen. (Jetzt bin ich übrigens doppelt so alt wie damals).


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2007, 05:34 
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Wieder in eine neue Schicht.

Ich dachte gerade an Irene. Wie oft wird sich das noch wiederholen, dass ich jemanden total nett finde und nicht weiß, was seine Reaktionen zu bedeuten haben oder was ich tun kann, um in Kontakt zu kommen.

Und an das Thema Mobbing dachte ich im Allgemeinen nochmal.
Warum es von einen Tag auf den anderen plötzlich losgehen kann. So war es zwar in den besagten Wochen bei Schuhmacher nicht, aber früher schon mal....


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2007, 15:39 
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Ich muss gleich wieder zu Pro Work, Stundenzettel abgeben. Ich gehe extra spät, um vielleicht Hela mal zu sehen. Ich möchte sie mal nach einem Büro-Einsatzort fragen.

Bei Schuhmacher normalisiert es sich so langsam wieder, jedenfalls konnte ich das bis gestern sagen. Außer dass heute wieder allerhand Schokoriegel auf den Tischen lagen, außer bei mir und Waldtraut natürlich. Vielleicht kriege ich da ja wirklich keinen Fuß mehr auf den Boden.
Und dann packe ich nach der Pause in einen Kübel mit Hülsen hinein und schn**d* (e,i,e) mir dabei voll die Hand auf, dass es bl*t*t (u, e) wie sau. Ich bin schnell in den Waschraum gestürzt, wo Sandra und Sabine hockten. Sandra holte sofort den Ersthelfer während Sabine mich notdürftig mit Handtüchern verarztete.
Der Ersthelfer legte mir einen steilen Verband an und riet mir zum Arzt zu gehen.
Ich bin aber auf der Arbeit geblieben.

Jetzt tut es immer noch lausig weh, aber wenigstens habe ich die Fingerspitzen frei, dass ich tippen kann.
Vielleicht sollte ich Montag zuhause bleiben, habe nämlich wenig Lust. Ich kann ja angeben, dass sich meine Hand entzündet hätte.

Ich werde Hela mal fragen, ob sie nicht einen Büroeinsatzort für mich hat. Vielleicht bezahlt der Kunde dann mehr und Hela kann mir mehr Stundenlohn zahlen.
Etwas pessimistisch bin ich, denn ich denke nicht, dass sich bei Schuhmacher die Lage noch mal groß verbessern wird.


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2007, 16:05 
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Heute rauche ich mal wieder zuviel. Und da ist noch was, was mich erheblich stört und auch sehr verwundert: Oft wenn ich Ärger habe oder Streit mit jemanden, dann habe ich das unheimliche Verlangen nach S*x. Es ist keineswegs schön, denn es kommt meistens, wenn ich gerade in dieser Stresssituation drin bin. So als wolle mir mein Körper sagen. „Eveli, ziehe dich zurück und lass alles um dich herum egal sein…“ Fast so, als würde ich alles nur träumen und müsste jeden Moment in meinem Bett aufwachen.
Das geht seit ein paar Jahren so.

Früher war es wirklich nur so, dass Es kam, wenn ich schlecht geträumt habe. Ich erinnere mich an September 2001, an einen Alptraum. Ich wäre mit meiner Berufsschulklasse auf Klassenfahrt gewesen und mit einemmal hätten sie mich verspottet und wären dann weggelaufen. Als ich ziemlich geknickt zurückblieb, da überfiel mich die Lust auf S*x. Warm wie ein Strom beeinflusste sie mich, alles um mich herum zu vergessen, wo gegen ich mich zu wehren versuchte. Und dann löste sich die Gegend um mich herum auf und ich stellte erleichtert fest, dass ich im Bett lag und nur geträumt hatte.

Aber ein halbes Jahr später war das Ganze dann zum erstem mal anders: Es war der 26. April 2002. An dem Tag hatte ich in der Berufsschule Ärger gehabt. Es war ziemlich heftig und als ich mich an meinen Platz setzte, da überfiel mich wieder diese Lust, die mich beflügeln wollte. Aber dann merkte ich, dass ich dieses mal nicht träumte und auch nicht in meinem Bett aufwachen konnte. Und seitdem ist das oft so, wenn ich Ärger oder Stress habe.
So wie das in den letzten Wochen war.
Davor hatte ich lange Zeit nur wenig Ärger gehabt. In der schönen Zeit 2006.

Ich muss dann mal zu Pro Work, dazu habe ich keine Lust!


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BeitragVerfasst: 17. Jun 2007, 20:13 
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Das war ein sehr schöner Sonntag gewesen. Ich habe gefaulenzt, dann noch etwas relaxt, am Computer ein cooles Programm ausprobiert und nachmittags noch nach Heinsberg gefahren.
Nach meinem Relax-Programm heute Mittag verschwanden meine Schuhmacher-Sorgen erstmal in den Hintergrund.
Gestern dagegen ging es mir nicht so gut, da mein Kreislauf wieder ziemlich schlecht war. Oder warum auch immer ich mich so schlapp fühlte und bleischwere Beine hatte.
So kenne ich mich wirklich nicht, wie ich das in letzter Zeit häufig hatte.
Die Gedanken um Schuhmacher stecken wohl dahinter. Ohne Sabine und Alket wäre wieder alles perfekt, obwohl es auch keine Lösung ist, wenn sie verschwinden. Es können wieder neue schwierige Kolleginnen kommen. Und es ist auch ein schönes Erlebnis zu sehen, wie sich alles wieder normalisiert. Letzte Woche habe ich mich eigentlich wieder ziemlich wohl gefühlt, bis auf Freitag.


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BeitragVerfasst: 18. Jun 2007, 05:29 
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Ich habe diese Nacht wieder fast die ganze Zeit wach gelegen, während es draußen in Strömen geregnet hat.
Hoffentlich kann ich mich heute konzentrieren. Ich habe erst überlegt, wegen der Hand zuhause zu bleiben, aber dann müsste ich noch mal extra 10 Eur Praxisgebühr bezahlen und was täte ich auch den ganzen Tag hier?
Muss nur aufpassen, dass Herr Müller meine verbundene Hand nicht so sieht, sonst darf ich wohlmöglich heute putzen.
Bin nur so depressiv heute morgen, wenn ich an voriges Jahr zurückdenke, wie schön es da bei Schuhmacher war, oder sogar noch vor einem halben Jahr.
Diese beiden sind das Problem.
Mit den ganzen anderen der Firma komme ich ja gut aus.


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BeitragVerfasst: 18. Jun 2007, 19:58 
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Heute der Tag war wieder in Ordnung und ich war auch überrascht, heute eine eiskalte Cola auf meinem Arbeitstisch zu finden.

Aber Sandra, mit der ich mich gut verstanden habe, hat heute das Handtuch geschmissen. Wie schon so oft hat sie heute während der Arbeitszeit ihre Sachen zusammengepackt.
Doch heute sagte sie „ich habe keinen Bock mehr und ich komme nicht mehr wieder!“

Dass doch immer die Leute verschwinden müssen, mit denen man sich gut versteht.


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BeitragVerfasst: 20. Jun 2007, 05:28 
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Gestern haben wir eine Neue bekommen bei Schuhmacher.
Sie, Melanie, war noch nicht lange da. Ich wollte gerade im Waschraum eine rauchen gehen, da saß sie dort mit Sabine und so kamen wir ins Gespräch über Pro Work.
Da hat sie richtig die Katze aus dem Sack gelassen, über Irene und ich habe mal erfahren was das für eine ist.
Schickt Leiharbeiter weit weg bis Essen und zu schweren Knochenarbeiten. Und als M. sich beschwert hat, hat Irene rumgepampt. Und angeblich soll sie sich einen Dreck um einen kümmern, wie es weitergeht und so.
M. hat sich sogar beim Chef beschwert und jetzt ist sie auch bei Hela.


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BeitragVerfasst: 20. Jun 2007, 21:57 
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Der Tag war heute wieder in Ordnung. Aber mit Irene weiß ich ja jetzt wirklich bescheid, was für ein Dr*ckst*ck (e, ü) das ist.
So eine Freundin wäre nur ideal für mich, wenn ich die Absicht hätte, mich kaputt machen zu wollen.

Ich hätte sie schon ab Januar aus dem Kopf streichen müssen, dann hätte ich mir Nerven gespart (nervende Sehnsucht, es nervte, dass sie kaum zu sehen war). Aber ich gehöre nicht zu den Menschen, die die glückliche Gabe haben, Verliebtheit abzustellen.

Ich verstehe das einfach nicht! Ich habe doch so viel erreicht im letzten Jahr, bin viel selbstbewusster geworden. Warum muss ich mich dennoch so an eine Frau fixieren, in die ich mich verguckt habe und die meine Gefühle noch nicht mal verdient hat.

Und warum hat es mich gestern doch noch mal aufgewühlt, als ich von Melanie erfahren habe, was diese Frau für eine Sch**ß* (e,i,e) mit ihren Leiharbeitern erlaubt?
Als ich an meinem Arbeitstisch zurückgekehrt war, fühlte ich mich wie benebelt. Ich sah kurz durch den Schleier, wie Ursula auf ihrem Stuhl rumwippte und rumsang und sortierte mechanisch meine Hülsen weiter. Ich hätte am liebsten zu Waldtraud gesagt, ich hätte gerade mal wieder was über meine Ex-Flamme erfahren, aber ich behielt mich in der Gewalt, ich bin doch kein Baby mehr.
Vielleicht würde ich in der Pause noch etwas erfahren.

Die Zeit rückte langsam vorwärts und in der Pause war meine Verwirrung dann ziemlich verflogen. Aber dennoch kam das Gespräch wieder darauf. Ich habe mir einen Sitzkasten besorgt und ging damit raus und sah, dass mir Melanie gefolgt war. Dann haben wir wieder über die Irene geredet.
Und ich war eher auch geschockt, in welche Hexe ich da verknallt gewesen bin.

Und was das Thema „Verliebtheit“ betrifft, da musste ich mir schon mehrmals anhören, dass man oft gar nicht verliebt sei sondern sich das bloß einbildet. Oder dass man nur fasziniert ist.
Was denn nun? Kann man sich so etwas denn einbilden?
Was ich aber doch glaube ist, dass ich vielleicht Faszination mit Verliebt verwechselt habe.


Jedenfalls, ich habe keine Lust mehr, mich zu verlieben und nach einer festen Partnerin steht mich auch nicht wirklich der Sinn.


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BeitragVerfasst: 21. Jun 2007, 05:30 
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Ich habe nicht sehr gut geschlafen. Den Text gestern hätte ich nicht kurz vorm Einschlafen schreiben sollen.

Heute ist schon Donnerstag. Morgen noch und dann wieder Wochenende. An den letzten Wochenenden war keine Party und auch so nichts geplant gewesen, das kann schon mal ätzend werden, besonders abends.
Und die Samstage sind auch ziemlich langweilig geworden. Ich bin immer zu Schlafhorst zum Trödelmarkt gegangen, hat mir immer großen Spaß gemacht, bis auf die letzte Zeit. Immer steht der selbe Krempel rum.

Mist. Gerade habe ich einen Artikel über Düsseldorf gelesen und schon wieder denke ich automatisch an Irene. Auch wenn ich sie gestern weitgehend ziemlich vergessen hatte.
Denn sie sieht so aus, als wäre sie aus einem dieser Bürogebäude entsprungen. So businesslike.
Bin ich froh, wenn ich gleich bei Schuhmacher bin.


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BeitragVerfasst: 21. Jun 2007, 16:07 
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Ich habe heute Unterleibsschmerzen und fühle mich auch nicht so besonders. Meine Periode hätte eigentlich schon einsetzen müssen. Außerdem waren die 5 Stunden Schlaf letzte Nacht zu wenig gewesen. Ich hatte mich gestern Abend nicht zu lange am PC aufhalten dürfen, doch ich hatte mich mit der Geografie der Erde beschäftigt und das hat mich halt gefangen genommen. Und dann musste ich auch noch den Tagebucheintrag loswerden.

Bei Schuhmacher mache ich nun wieder Büroarbeiten. Bin jetzt also von meinen Kolleginnen getrennt.
Ist noch ziemlich einfache Büroarbeit. Aber ich freue mich jetzt schon auf Juli wenn ich bei Schuhmacher wieder in das Büro für den Externen Warenein- und –ausgang komme. Da muss ich planen, welche Ware auf die LKWs geladen werden, den Schriftverkehr dazu erledigen und Anweisungen an die Lagerarbeiten weitergeben. Zwischendurch mal rumtelefonieren um gesperrte Ware freigeben zu lassen. Es ist schon sehr stressig dort. So 2-3 LKWs kommen da Pro Tag und an einem Tag hatte ich damals sogar mal 4 Stück gehabt.

Da ist eine Kollegin die das macht, und wenn sie Urlaub hat oder krank ist, dann übernehme ich ihre Aufgaben.

Sie hat mich damals im März 07 angelernt und ich hatte schon gedacht, dass ich das niemals schaffen würde. Sie lernte mich eine Woche lang an. Am Wochenende war ich noch ziemlich aufgeregt, aber als dann Montagmorgen war, da wusste ich schon tief im Inneren, dass ich das schaffen würde. Und so war das dann auch.
Mit der allergrößten Ruhe erledigte ich meine Arbeit. Damit meine ich, dass ich innerlich sehr ruhig war, so gelang es mir, zügig und konzentriert meine Arbeit zu erledigen.
Und dann kam der Hammertag, an dem 4 LKWs kommen sollten. Auch da blieb ich ruhig und irgendwann war der Berg Arbeit weggearbeitet.

In der Ruhe liegt nun mal die Kraft. Ich habe das nie geglaubt, wenn man mir das sagte. Aber ich habe es ausprobiert, und musste erst 26 werden um es zu lernen..


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BeitragVerfasst: 21. Jun 2007, 20:11 
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Morgen ist schon Freitag. Und jetzt habe ich schon wieder Unterleibsschmerzen. Ob „es“ begonnen hat, weiß ich noch nicht, bin seit Feierabend nicht mehr auf WC gewesen.
Wäre ja bestimmt schön, wenn ich eine Partnerin hätte, die mir jetzt die Hände auf den Bauch legt. Oder andere Sachen wären nett, die verliebte Paare gerne tun.
Eine Partnerin wäre schön, aber momentan möchte ich nicht. Weder Verlieben noch Partnerschaft.
Es ist ein wunderbares Gefühl verliebt zu sein, aber darauf möchte ich vorerst verzichten.


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BeitragVerfasst: 23. Jun 2007, 10:43 
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Ich war gestern Abend doch noch weg. Ich habe Donnerstagabend Gott sei Dank noch mal in den Kalender gesehen und gesehen, dass doch Freitag Stammtisch ist. Wir haben bis weit nach Mitternacht zusammen gesessen.

Nur war ich etwas enttäuscht, dass Heike kaum mit mir gesprochen hat. Ich finde sie interessant, wir haben auch schon sehr viel zusammen gesprochen, aber die letzten Male war sie ziemlich wortkarg.

Gerade habe ich beim Frühstück Kelter-Romane gelesen. Da ist ja manchmal alles so einfach. Eine Frau trifft einen Mann, verknallt sich bis über beide Ohren in ihn und überlegt, wann sie ihn wohl wieder sehen würde. Aber plötzlich klingelt ihr Handy und ER ist dran und möchte sie zum Essen einladen.
Und dann gibt es ein sinnliches Essen in einem teuren Restaurant und zum Dessert eine leidenschaftliche Nacht…

So einfach geht Liebe. Entweder übertreiben diese Kelter-Romane oder ich habe zu viel Pech in der Liebe.


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BeitragVerfasst: 24. Jun 2007, 15:45 
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Gleich ist mal wieder Sonntagskaffee in Heinsberg, wieder mit meiner Schwester. Ich bin doch echt erschlagen, was für ein Luftikus sie geworden ist.

Morgen bei Schuhmacher, mich würde es nicht wundern, wenn Sandra wieder da wäre.
Sie hatte letzte Woche „keinen Bock mehr“ und hat sich krankschreiben lassen. Sabine sagte mir, man hätte immer noch keinen neuen Einsatzort für sie.

Ich habe mich ja gewundert, dass Sandra so durchkam mit laufend krankfeiern, dann wieder Urlaub, dann wieder krank.


Letztes Jahr um diese Zeit fing der Sommer schon an schön zu sein. Jedenfalls besser als jetzt.
Jetzt gibt es zwar keine ernsthaften Sorgen, oder irgendwelche Schwierigkeiten, aber ich finde alles langweilig, bin oft lustlos und fühle mich manchmal ausgepumpt. Depressionen.

Seit dem letzten vergangenen Monat sehe ich meine Depressionen nicht mehr zwangsläufig als kleinen grünen Teufel, der mir Flausen ins Ohr flüstert. Sondern als Warnsignal, dass etwas geändert werden muss, dass etwas nicht stimmt. Ohne Grund kommen sie sicher nicht.

Bei Depressionen bin ich nicht zwangsläufig traurig, also dass ich traurige Gedanken habe, sondern spüre nur eine innere Leere in mir, bohrende Langeweile, und habe zu kaum was Lust. Ich überlege fast den ganzen Samstag oder den Sonntag, was ich unternehmen könnte, aber mir fällt nichts ein. Meist bin ich dann öfter müde und kann mich schlechter konzentrieren.

Die Depressionen sind so unberechenbar und auch so hinterlistig. Unberechenbar, weil ich bei deren Beginn nicht weiß, ob sie sich nur für kurze Zeit dran halten, oder für einen längeren Zeitraum mein Leben beeinträchtigen.
Als wolle ich zügig laufen und habe Gewichte am Bein hängen.
Und hinterlistig, weil diese quälende Angst und die negativen Gedanken, die so plötzlich auftauchen, nicht wie ein Schnupfen von selbst verfliegen, sondern sich in der nächsten Zeit immer mehr festigen. Und verkrusten wie Mist.

Werde ich sie jemals wieder loswerden? Ich hatte sie schon als Kind und nun soll ich sie ewig mit mir herumschleppen?


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