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BeitragVerfasst: 24. Okt 2007, 05:25 
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Ich bin gestern noch mal am alten Werk von Schuhmacher vorbeigefahren. Auch dort gab es immer wieder mal Tage die nicht so gut waren.
Im neuen Werk geht es in den letzten Wochen auch immer besser. Auf Freundschaft darf ich ja da nicht hoffen, ich mache einfach nur meine Arbeit und fertig.

Vor einem Jahr war noch Daniela da. Eines Tages kam sie nicht mehr, nachdem sie fürchterlichen Krach mit einer Kollegin hatte. Sie war heulend zu mir in den Waschraum gestürzt. Aber davon erzähle ich ein anderes mal.


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BeitragVerfasst: 26. Okt 2007, 21:43 
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Ich bin gerade vom Training wiedergekommen, hatten heut ein Testspiel. Beinahe hätte ich die Kugel versenkt. Mal wieder den Pfosten erwischt. Aber wir hätten eh verloren.
Ich frage mich ja, warum sich alle in unserem Sechzehner gegenseitig im Weg standen und außer mir nur zwei andere im Sturm mitspielten.
In diese Mannschaft gehe ich aber wohl nicht. Ich dachte ja echt, Mobbing käme nur im „Profi-Fußball“ innerhalb einer Mannschaft vor. Aber was da abgeht, was heute abging. Nach dem miesen Spiel hat uns der Trainer zusammengerufen und da gingen die Mädels aufeinander los. Ich hasse solche Szenen. Ich zog mich erst auf die Bank zurück, der Trainer warf mir immer wieder traurige Blicke zu.
Dann ging ich duschen. Keine von den Mädels reagierte darauf, wenn ich sie ansprach. Ich hatte schlechte Laune und sah zu, dass ich zu meinem Auto kam.
Eigentlich müsste ich schon wieder los, weil wieder Stammtisch ist.

Bei Schuhmacher ging es mir diese Woche ziemlich gut. Macht sich bemerkbar, wenn manche nicht da sind, und wenn man es einfach schafft, sich etwas mehr abzugrenzen. Nur Mittwoch war was los. Erstmal war Melanie den ganzen Tag am weinen, auf einmal war die Bullerei da und ihr Arbeitsplatz blieb verwaist zurück, als sei nur mal eben auf WC gegangen. Keiner hat Ahnung wo sie steckt.
Und Alket geht mir natürlich auf den Piss. Ob das so normal ist, dass ich sie regelrecht hasse? Sie spielt sich auf wie Queen. Alle liegen ihr zu Füßen, nur ich mache da nicht mit. Und nun rennt sie in letzter Zeit oft hinter her wie ein Hündchen. Ich bin dann immer ein paar Tage nett zu ihr, dann behandele ich sie wieder wie Luft.

Auf dem Weg zu Pro Work hatte ich schon im Gespür, dass ich Claudine sehe. Ich hatte tolle Musik im Auto an, als ich von Schuhmacher kam. Und dann als ich bei Pro Work reinkam, sah ich erst wieder nur diese Neue, aber dann raschelte es hinter ihr in der Ecke und Claudine schob sich mit dem Drehstuhl raus. Sie hielt inne und sah mich mit Kugelrunden Augen an. „Hallo!“ rief ich. Und „lange nicht mehr gesehen!“ und sie darauf „Ja, warum kommst du eigentlich immer so selten, Eveli?“ sie rannte dicht an mir vorbei und blieb kurz stehen und wartete auf eine Antwort. Dann jedoch drehte sie sich um und rannte zu Helas Büro durch.
Ich drückte der einen den Stundenzettel in die Hand und hüpfte die Treppen wieder runter und lief zu meinem Auto. Wahnsinn, Claudines Anblick. Es pochte derart in meinen Schläfen, ein wunderbares Gefühl.
Zuhause wollte ich mich gleich ins Bett packen, hätte auch geklappt, wenn Hans nicht sein Terrarium vollgekackt hätte und mein Vermieter nicht wieder wegen einer Lappalie genervt hätte.

Nun muss ich los. Irgendwie ärgere ich mich immer noch über das Testspiel. Ich glaube, ich gehöre in den Sturm, jedoch treffe ich zu oft den Pfosten oder die Latte.


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BeitragVerfasst: 28. Okt 2007, 13:21 
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Es war ein cooler Freitag gewesen, aber Samstag und Sonntag stehen voll im Kontrast dazu. Gestern war nix los und heute habe ich den ganzen Morgen damit ausgefüllt zu putzen. Gleich kochen, mein Vater kommt zum Essen. Ich koche furchtbar gerne.

Freitagabend war der Stammtisch auch voll schön. Und dann habe ich einer Freundin von meinen Gefühlen erzählt. Ich habe nicht direkt von Claudine geredet, aber dass ich gerade an eine Frau denken muss. Das passierte als das Lied „Hung up“ von Madonna durch die Lautsprecher kam. Bei dem Lied zieht mir jedes Mal eine Gänsehaut über den Körper.

Heute gehe ich nicht Fußball gucken, denn die Mädels haben alle keinen Bock zu kommen. Irgendwie verständlich. In einem Verein macht es sich bemerkbar, wenn es da auch nur eine oder zwei „Alkets“ gibt.

Wenn Claudine nächste Woche wieder bei Pro Work zu sehen ist, frage ich sie mal, wie sie blonde Strähnen in ihre dunklen Haare reinbekommen hat. Dann habe ich schon ein Gesprächsthema.

Ich erinnerte mich heute morgen an Anfang 2005 zurück wie es eine Nicole gab, auf die ich stand. Ich genoss die eineinhalb Stunden Englisch-Kurs pro Woche, das hieß ich wollte es. Aber was war? Nicole war nach dem schönen 10. Januar 2005 die nächsten beiden male nicht da. Ich war zu sehr auf sie fixiert und das ganz sicher, weil ich ansonsten nichts erlebte. War arbeitslos, hatte nur mein Ehrenamt im Altenheim. Und von daher wartete ich manchmal regelrecht auf die Englisch-Stunden.
Und war so enttäuscht, wenn der Platz neben mir leer blieb.
Ich weiß das noch genau, wie ich manchmal die Verbindungstür im Flur rummste, dann die Tür zur Klasse aufging und leider nur Helmut oder Maria reinkam.

Das ist alles vorbei und mir geht gerade alles wieder durch den Kopf was sich von Januar bis Mai 2005 abgespielt hat. Ich sehe mich im Englisch-Klassenraum im Grundschulgebäude sitzen. Das gestapelte Spielzeug und die Disney-Bilder an den Wänden. Obwohl es so lange her ist, kommt es mir vor wie eben erlebt. Ich bin froh dass es vorbei ist. Ich war arbeitslos und mein Elan war völlig verloren gegangen.

Jetzt muss ich aber langsam kochen.


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BeitragVerfasst: 28. Okt 2007, 18:16 
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Ich habe gerade in einem Roman gelesen, wie ein Junge ein Mädchen mit einer süßen, kitschigen Karte einlädt: ein riesiges Eis vorn auf der Postkarte und hinten steht: „Mit Dir esse ich am liebsten Eis! Treffen wir uns Sonntag um drei…?“

Warum kann ich nicht mal so eine Karte bekommen – von einer Frau – für die ich gerade schwärme. Von Irene kam nichts. Von Jacqueline oder Nicole auch nichts. Die letzten beiden sind lange Zeit her.
Manchmal passiert es mir in unserer Stammkneipe, dass mir der Kellner einen Drink bringt, den ich gar nicht bestellt habe. Und kurz darauf erscheint eine Frau (die Bestellerin) an meinem Tisch um mich kennen zu lernen. Meistens schwimmen wir leider nicht auf der gleichen Wellenlänge wie ich feststellen muss. Und manchmal werde ich sogar mit Fragen überschüttet, die meiner Meinung nach die Grenze überschreiten. In Gladbach kann man zurzeit irgendwie keine Frauen kennen lernen, es ist schwierig. Ich müsste mir im Bereich Düsseldorf irgendwas aufbauen. Dort Leute kennen lernen. Die meisten meiner Freundinnen sind lesbisch oder bi aber keine davon käme für eine Partnerschaft infrage. Klar gab es schon mal wilde Flirts und Partys, bei denen die Luft zum Greifen knisterte, aber mehr nicht. Die meisten haben auch eine Partnerin, die sie natürlich mitbringen.


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BeitragVerfasst: 28. Okt 2007, 18:31 
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Zurück zu der Postkarte mit dem Eis: käme von Claudine mal so etwas in dieser Richtung, ich würde wohl etwas Angst kriegen. Am allerbesten ist es wenn sich da gar nichts entwickeln wird. Und das wird es auch nicht. Wir frustrierend könnte es sein, wenn ich endlich mal mit ihr zusammensitzen würde und feststellen müsste, dass ich auch nicht dieselbe Wellenlänge wie sie hätte. Oder ich sehe nur diese „starke Frau“ und übersehe ihre ganzen Fehler.

Am besten ist es, die Partnerschaft entsteht ganz ohne Verliebtheitsgefühl.

Und bei einer Verabredung mit Claudine hätte ich wohl etwas Angst, dass sie vielleicht gar nicht kommt und ich unruhig in der Eisdiele sitze und nach fünf Minuten bereits bescheid weiß.

So wie ich Claudine einschätze, hätte sie schon längst die Initiative ergriffen, obwohl sie viel jünger ist als ich.


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BeitragVerfasst: 28. Okt 2007, 18:36 
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Naja, aber allem zum Trotz. Ablehnen würde ich eine Einladung von Claudine bestimmt nicht. Vielleicht dürfte ich mich endlich mal an ihren starken Körper anlehnen, an ihre starke Schulter. Oder noch viel mehr….


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BeitragVerfasst: 29. Okt 2007, 22:37 
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Heute ging es mir nicht gut, hatte Kopfschmerzen und war einfach müde und die Arbeit bei Schuhmacher fand ich stinklangweilig. Ich habe meinen mp3-Player von 2 unlimited bis DJ Bobo durchgehört und nur mit Müh und Not meine Zeit umbekommen. Alket ist von Tim beim Dauertelefonieren erwischt worden. Endlich mal. Denn sonst habe ich nur das Pech, dass, wenn sie telefoniert, Azubis aus fremden Abteilungen vorbeirennen oder nur die Putze, die das nichts angeht.
Heute wieder ein Hoffnungsschimmer dass sie vielleicht bald endlich weg ist! Aber diese Hoffnung habe ich jetzt seit Monaten und sollte sie mal aufgeben. Der Breuers hat sie später zu einem Gespräch ins Büro gerufen. Aber wahrscheinlich hat er sie eh nur gefragt, ob sie neue mp3-Dateien haben möchte.

Sie ist so falsch und wenn ich sie ansehe, muss ich fast kotzen. Dann möchte ich auch am liebsten in Claudines Arme hinein.
Jetzt hat sie ihren Hofstaat um sich aufgebaut, der sie anhimmelt und mit Cola und Süß überschüttet und aufeinmal ist es egal ob sie falsch ist. Was ist denn nur los? Ich mache jedenfalls bei diesem Theater nicht mit!

Ich wünschte es könnte wieder wie früher werden.

Heute Nachmittag hat es nur geregnet, und ich wünschte, etwas interessantes würde passieren. Z. B. dass Hela mal anruft.


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BeitragVerfasst: 30. Okt 2007, 06:25 
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Ich bin so traurig, schon am frühen Morgen drehen sich meine Gedanken im Kreis. Ich dachte auch kurz es sei schon Mittwoch. Daran merk ich auch dass ich keinen Bock mehr hab.
Aber warum grübel ich so. Man lässt mich doch in Ruhe! Es ist nur zu ruhig!

Habe ich noch nicht erzählt, dass wir eine neue bekommen habe. Ohne Auto und aus Mönchengladbach. Komischerweise kam noch nicht die erste Frage des Tages an mich: „Eveli, kannst du jemanden mitnehmen?“


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BeitragVerfasst: 1. Nov 2007, 00:49 
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Es ist spät, mir fallen die Augen nach einem langen Fußballabend zu. Erst Training. Dann DFB-Pokal gucken bis gerade. Und nun mal richtig ausschlafen.

Ich habe Angst, ich will wieder neue Depressionen bekommen. Sie fangen immer mit Unwohlsein und Erkältungssymthomen an. Dann weiß ich nicht wie lange sie dauern. Ein paar Tage, Wochen, Monate? Ich bin durcheinander, weiß nicht mehr wo ich dran bin. Habe das Gefühl, dass Wasser steigt immer weiter an, bald bis zu meinen Knöcheln, dann zu meinen Knien und irgendwann komm ich ganz ins Schwimmen. Heute habe ich wohl schon die nassen Füße gespürt.
Ich konnte seit Montag nicht mehr lachen, nicht mehr locker sein.

Ich wollte heute den ganzen Tag lang mal so richtig heulen, mir die Zeit dafür nehmen, die ich nach Feierabend im Stau steckte. Aber danach mit Froschaugen zu Pro Work? Egal. Aber als dann Feierabend war, heulte ich nicht, konnte auch nicht.
Der Breuer ist doch wahrhaftig mit den Stundenzetteln der anderen gekommen ob ich sie mitnehmen kann. Ob es so richtig war „nein“ zu sagen, egal ich habe nein gesagt und auch die Gründe dafür erklärt.

Als ich bei Pro Work im Hinterhof ausstieg, war mir richtig heiß, wie im Backofen! Ich war aufgeregt und schwitzte. Als ich dann um das Gebäude rumlief wurde mir plötzlich eisekalt und glaubte mir würden die Füße am Beton kleben. Verdammter Kack! Warum musste immer alles kompliziert sein. Könnte es doch so sein wie früher! Aber wie lange wartete ich jetzt darauf?
Ich fror obwohl ich die Treppen hochlief und mir wurde richtig übel, sah einen weißen Schleier. Als ich den Stundenzettel über die Theke gereicht hatte und wieder im Treppenhaus war, sackten mir kurz die Beine weg. Ich sank auf die Treppe, rutschte paar Stufen tiefer, damit mich niemand so da sehen konnte und wartete bis das weiße Pulsieren vor meinen Augen verschwand. Wie ich in den Hinterhof kam, weiß ich nicht mehr. Zuhause tat mir dann der afrikanische Kaffee gut und der Film „Götter müssen verrückt sein!“ der mich total an Kenia erinnerte.

Und etwas zu essen gönnte ich mir endlich, nachdem ich den ganzen Tag keinen Hunger gehabt hatte. Da musste mir ja schlecht werden.

Anschließend Training und Fernsehen.

Und noch letzte Nacht, als ich kurz am offenen Fenster stand und den gute Geruch der Luft einatmete, dachte ich, dass es mir bald wieder gut gehen würde.


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BeitragVerfasst: 1. Nov 2007, 01:10 
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Heute konnte ich mich auch selber nicht ab, heute mal fast borderline-like. Fühlte mich zu kleinwüchsig, zu dick und meine Hände kamen mir vor wie Reptilien-Pfoten. Außerdem musste ich jede halbe Stunde mal.

Als ich mich selber auf dem Urlaubsvideo von Kenia gesehen habe, dachte ich, ich sei ja doch ganz nett, ganz liebenswürdig. Scheinbar stehe ich wohl alleine mit dieser Ansicht da. Da gibt es die noch liebenswürdigere Alket, für die immer mehr Leute alles tun würden. Totgeglaubte leben länger und wie sie lebt. Sie strahlt so von innen heraus, blüht richtig auf. Ist besonders nett zu den Leuten, mit denen ich in der Firma Kontakt habe. Und da dachte ich heute eines: „Eveli, Finger weg von Claudine! Ist klar, was sonst passiert!“
Ich muss was dagegen tun, nur mit dem richtigen Fingerspitzengefühl um nicht alles schlimmer zu machen.
Und vor allem Bewerbungen schreiben, darauf sollte ich mich jetzt mal konzentrieren.


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BeitragVerfasst: 2. Nov 2007, 17:20 
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Bin so spät erst nachhause gekommen, war wieder zum kotzen im Kaufland. Jetzt zu Pro Work, kurz vor Büroschluss, da sehe ich Claudine garantiert. Warum bin ich so aufgeregt deswegen heute?
Was war ich damals bei Irene immer aufgeregt! Genauso muss sich Flugangst anfühlen! Ich gehe dann mal los.

Irgendwie will ich sie heut nicht sehen, und wenn ich sie dann wieder nicht sehe, bin ich doch enttäuscht…


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BeitragVerfasst: 3. Nov 2007, 22:52 
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Da bin ich wieder.
Samstag-Abend und noch keinen Plan.

Zur Fußballmannschaft gehe ich doch nicht. Kann keinen Verein gebrauche, in dem Mobbing herrscht. Gestern hat mir das Training doch gefehlt.

Jetzt gehe ich zum Night-Shopping, was anderes fällt mir nicht ein.
Bei schlechtem Wetter faulenzen und mal so richtig lesen und naschen. Habe mich drauf gefreut, gefiel mir dann heute doch nicht. Und zuviel Ruhe kann depressiv machen.

Vermisse ich Claudine? Nein nicht wirklich im Moment. Im Prinzip kenn ich ja nicht so viel von ihr. Vielleicht ist sie ja auch so wie meine Arbeitskolleginnen oder wie die Tussis in der Fußballmannschaft.

Und eine FRage stell ich mir noch. Ob Irene, sie.... Nie habe ich die Frau, die ich gerade toll finde mal auf der Straße oder im Supermarkt getroffen, komisch!


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BeitragVerfasst: 4. Nov 2007, 10:39 
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Gestern konnte ich mal wieder den ganzen Tag nicht ins Internet. Heute geht es wunderweise.

Das habe ich gestern geschrieben aber nicht reinstellten können:

Zitat:
Samstag, 3. November 2007

Das mit dem Training und der Fußballmannschaft war es dann wohl. Ich fühle mich in dem Klima dieser Mannschaft nicht wohl. Wenn da Mobbing ist, ein Benehmen unter aller sau und so weiter habe ich schon keine Lust mehr!
Ich warte auf Antwort von einem anderen Verein bei dem ich angefragt habe.

Was mache ich heute Abend? Late Night shopping? Ist im Prinzip nichts besonderes, nur dass die Geschäfte etwas länger auf haben.

Ich hatte innerhalb der letzten Woche komische Träume gehabt, die ich aufschreiben möchte.

Zum einen war es vor 2 Wochen gewesen. Mein Trainer stand nach einem Spiel neben mir und schimpfte über meine Fehlpässe und wo weiter. Aber es war jedoch bei Schuhmacher. Ich saß an meinem Sortiertisch und er stand davor. Ich hatte noch meine Trikots an, an denen Gras klebte.

Ein anderer Traum war, dass ich gerade aus dem Haus gehen wollte, aber durch die Eingangstüre durch sehen konnte, dass dort Typen lauerten, die mich verprügeln wollten und darauf warteten, dass ich aus dem Haus rauskam. Ich bin erschrocken wieder in meine Wohnung rauf und befürchtete, sie könnten gleich hier eindringen. Ich fragte mich, wie lange sie schon da gestanden hatten, während ich ahnungslos auf der Couch gelesen habe oder Wäsche gemacht hatte.

Und ein anderer Traum war, dass mal wieder Handwerker in meine Wohnung mussten um ein Kabel zu verlegen. Ich wäre entnervt weggegangen und als ich wiederkam lag mein Tagebuch aufgeschlagen auf der Couch, im Kühlschrank waren einige Verpackungen angebrochen worden und meine Schlafzimmertüre stand weit offen.
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BeitragVerfasst: 4. Nov 2007, 10:53 
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Übertriebene Träume. Alles was ich in den letzten Tagen gehört oder gelesen habe.

Das mit den Typen vor der Haustüre erging einer Kollegin so.

Der Rest, keine Ahnung. Ich war was sauer, weil mein Vermieter wieder mal in meine Wohnung wollte. Das Kabel für die Sat-Schüssel muss zum Dach und das geht nur von meinem Küchenfenster aus. Aber bis jetzt hat sich nichts getan und das fand ich gut so.

Soll ich jetzt meine Bücher lesen gehen? Ich hatte ein interessantes in der Bücherei gefunden gefunden gestern, aber als ich mit lesen angefangen hatte, hatte ich kurz darauf keine Lust mehr.
Kauderwelch. Da hat irgendeiner seine wirren Gedanken aufgeschrieben und Glück gehabt, dass das Buch veröffentlicht wird.


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BeitragVerfasst: 4. Nov 2007, 14:19 
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Sonntagmittag. Was Claudine jetzt gerade wohl macht? Sitzt vermutlich mit Papa und Mama am Esstisch und isst Braten und Klöße. In einem kleinen Dorf zwischen den Windrädern des Selfkants. Ein kleines Minidorf mit schönen Häusern, voll idyllisch. Ätzend! Ich brauche meine Stadt.
Wie es aussieht wohnt sie noch bei ihren Eltern.

Ich mache es sonst kaum, dass ich mich frage was sie gerade macht. Nur Samstagabends denke ich manchmal daran, dass sie vielleicht gerade in irgendeiner Disco im Heinsberger Umfeld abrockt.
Ich habe sie im Mönchengladbacher und Düsseldorfer Bereich noch niemals gesehen, auch nicht in der Szene. Wenn sie lesbo ist, wird sie sich in der Aachener Szene aufhalten.

Ich höre gerade „Bravo Hits 9“ schön alt. Another Day von Whigfield. Oder 74-75 von den Connells. Oder „Hallo hier sind….“ von Bed & Breakfast

Es war ein ziemlich langweiliges Wochenende bis jetzt. Gestern schlechte Laune weil ich nicht ins Internet kam. Weil ich Langeweile habe. Ich hoffe darauf, dass endlich mal was passiert, z. B. nächste Woche bei Schuhmacher, da ich Freitag erfahren musste, dass nicht genug Arbeit für alle da ist.

Heute Morgen konnte ich nicht mehr schlafen, weil ich an Claudine denken musste. Aber so früh schon frühstücken, darauf hatte ich keine Lust, also saß ich wieder mal ziemlich lange am PC und es heiterte mich auf, dass es das Internet wieder tat.
„short dick man“ von 20 Fingers.

Ich glaube ich sehe C. vorerst nicht mehr wieder. Aufhören an sie zu denken, denn sie ist für mich zu einem Phantom geworden. Sah ich sie im Sommer noch jede Woche, ist das jetzt vorbei und ich musste mich mit der Vorfreude und der farblosen Maus zufrieden geben.
Naja besser als wenn der Empfang unbesetzt ist, das hatten wir ja auch schon oft genug gehabt. Freitag wieder. Ich habe ein paar mal laut gerufen, bis dann die neue aus der Küche gelaufen kam.
Als ich die Treppe runtergegangen war, knallte ich fast mit Corinna, der Auszubildenden zusammen, die aus dem Lift kam. „Wo ist denn die eine heute?“ fragte ich möglichst belanglos, während wir zusammen über den Innenhof zum Springbrunnen-Platz gingen. „Claudine hat heute Urlaub!“


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