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BeitragVerfasst: 25. Dez 2007, 15:49 
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Ich bin noch in Heinsberg. Heute Abend fahre ich nachhause und freue mich auf mein eigenes Bett, meinen Computer und auf Hans. Mal sehen was er in der Zwischenzeit getrieben hat.

Ich bin noch vollgegessen und könnte kilometerweit laufen. Das habe ich auch heute morgen schon gemacht.
Letzte Nacht habe ich so schlecht geschlafen. Die Luft im zimmer war schlecht, ich war jede Stunde wach und träumte gegen morgen so einen Scheiß, wie dass zuhause mein Telefon ging und eine wunderhübsche sms anzeigt. Blödsinn.


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BeitragVerfasst: 25. Dez 2007, 19:29 
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Ich bin wieder zuhause. Beim Mittagessen habe ich echt zu sehr zugelangt. Es gab Gans mit Klösen. Jetzt habe ich Sodbrennen. Gegen Nachmittag wollte ich dann eigentlich nur noch wieder nachhause. Etwas aufgeregt wurde ich und so konnte ich von der wunderbaren Festtorte heute nur ein Stück verzehren.
Natürlich hat mein Telefon nichts angezeigt.
Irgendwie kam mir der Weg von Heinsberg nach Mönchengladbach so kurz vor. Aufeinmal war da die Ausfahrt MG-Holt, wo ich raus musste.

Hans hatte fast eine ganze Schale Ruccola verdrückt, die ich ihm gestern hingestellt hatte und natürlich auch sein Geschäft erledigt.

Was gucke ich heute Abend? Titanic habe ich schon zu oft gesehen. In the line of fire kenne ich noch nicht. Lieber würde ich Mörderischer Vorsprung oder Hostel gucken. Die DVDs habe ich jedoch nicht hier, die sind in Heinsberg.

Später wird vielleicht Dana zu mir kommen, jenachdem wann ihre Tochter im Bett ist.


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BeitragVerfasst: 25. Dez 2007, 19:35 
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[img][img]http://img.photobucket.com/albums/v467/Lustiglustig/ALete.jpg[/img][/img]

Bild

mein Baby. Die Fotos sind 2 Jahre alt, mittlerweile ist der Krümel wieder ein Stück gewachsen.


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BeitragVerfasst: 26. Dez 2007, 11:55 
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Gestern war Dana noch hier. Wir haben Amaggedon geguckt. Und eine Reportage über das Feuerland habe ich gesehen. Sieht dort aus wie in Kanada oder Alaska, nur dass es am anderen Ende von Amerika liegt.

Dana beneidet mich irgendwie voll um das was mir Freitag im Büro passiert ist. Sie findet Irene ebenfalls echt faszinierend.

Was ist mein Telefon so still, das erlebe ich nicht oft. Und was mache ich mir zu große Illusionen. Irgendwie kommt es mir doof vor, dass I. mich an etwas erinnert was mir als Kind gut tat.


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BeitragVerfasst: 26. Dez 2007, 22:01 
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Ich habe doch Titanic eingeschaltet und finde ihn doch noch ganz gut. Als er damals vor 10 Jahren in den Kinos war, bin ich mindestens 10 mal reingegangen. Ich habe damals auch im Kino gejobbt.

Eben überkam mich die Sehnsucht nach Zweisamkeit. Wenn Irene was von mir wollte, wäre sie jetzt hier, dann hätte ich was von ihr gehört.
Gerade in Titanic als der Captain das Schiff auf volle Fahrt schickte und Jack und Fabrizio vorne am Bug ihr Siegesgeheul ausstießen und die Delfine mit dem Schiff spielten, fing ich aufeinmal an zu heulen an. Ich merke, dass mir eine Schulter zum anlehnen fehlt.
Ich sehe es doch, sie ist nicht hier.
Gerade als ich sah, wie die mächtigen Pumpen des Schiffes immer schneller gingen, hatte ich Lust, Irene in den Arm zu nehmen.

Fast so ähnlich, wie wenn ich vor 10 Jahren im Kino saß und durch den Film Sehnsucht bekam.


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BeitragVerfasst: 27. Dez 2007, 17:46 
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Es ist wieder ein Arbeitstag. Für mich wäre es vielleicht besser, bei Schuhmacher zu hocken und Akten zu durchforsten.

So große Hoffnungen gemacht wegen Freitag und gedacht, dass wer weiß was geschieht. Aber es geschieht nichts, sogar weniger wie nichts. Der einzige Trost ist, dass ich so doch noch immerhin besser dran bin wie meine lieben Kolleginnen, die zwar einen Partner haben aber dadurch noch was schlechteres wie nichts. Kummer, Trennung, Versöhnung, Trennung, immer wieder von vorne. Vielleicht ist die schöne Schulter zum Anlehnen eben doch der Untergang.


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BeitragVerfasst: 28. Dez 2007, 13:32 
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Soll ich heute zum Arbeitsamt gehen und was klären? Die sind doch so strunzdoof, bei denen ist aus welchem Grund auch immer eingetragen, dass ich arbeitslos bin. Obwohl ich bereits mehrere male dort durch gegeben habe, dass mein Vertrag mal wieder verlängert worden ist. Sollte mir egal sein, solange ich nicht zu Unrecht Stütze beziehe und deswegen geteert werde.
Nur nerven die Anrufe manchmal, wenn sie eine total dämliche Stelle für mich haben, oder die Aufforderungen mich auf ein Stellenangebot zu bewerben wo übersehen wurde, dass es sich dabei um ein Ausbildungsangebot handelt.


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BeitragVerfasst: 28. Dez 2007, 13:35 
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Zwölf Uhr, die Post müsste da sein, wenn was für mich dabei ist. Letzten Samstagmorgen lag eine wunderbar verpackte Duftkerze im Briefkasten. Leider ohne Absender.

Dana beneidet mich immer noch wegen der Sache im Büro. Ich habe gestern auf die leere Sitzfläche meiner Couch gezeigt und gefragt „ist sie etwa hier? Also!“ So ist es ja wohl auch.
Frühestens wenn ich wieder bei Pro Work einen Stundenzettel abgebe, werde ich Irene sehen, und das auch nur, wenn sie dann gerade am Empfang was zu erledigen hat.

Als ich am Weihnachtsmorgen in Heinsberg aufwachte, dachte ich ärgerlich, dass ich genauso gut gerade in ihrem Haus aufwachen könnte, neben mir vielleicht ein Tablett mit Croissants. Dass meine Haut noch brennt, obwohl es mir vor dem Einschlafen noch so vorgekommen war, als ob sie eines ihrer Kinder wickeln würde.
In Heinsberg darüber zu reden, niemals! Das würde sicher Palaver geben, besonders mit meiner Oma. Wie ich nur so leichtsinnig sein kann, wie ich nur mit meiner Veranlagung so offen umgehen kann - Ich wüsste was dabei rausgekommen wäre - Und ich muss nicht gleich an „solche Sachen“ denken, wenn mich mal jemand umarmt. Das letzte ist mir auch ziemlich klar. Nette Kolleginnen nimmt man eben in den Arm. Und nette Leiharbeiterinnen macht man als Disponentin vielleicht gefügig diese Tour. Da kommt dann ein mieser Auftrag rein. Regale einräumen in einem schmuddeligen Billig-Laden in Köln. „Ach Süße, das machst du schon, es ist nur für eine Woche“ …. „komm noch eine Woche, das machst du schon, Mäuschen…“ vielleicht genauso, vielleicht will sie sogar diese Masche durchziehen und lacht sich über mich schlapp. Vielleicht tauge ich nebenbei als Versuchskarnickel für eine Hete.
Vielleicht eben eine Masche, damit ich mich in einem solchen Fall (wenn eine solche Entleiherfirma eine höhere Entleihergebühr für mich rausspringen lässt.) nicht störrisch anstelle und scheiße arbeite.

Es ist schon der Rodriguez nachgesagt worden, sie schaffe es mit ihrem Charme sogar, einem Eskimo einen Kühlschrank zu vertickern und der Eskimo fühlt sich sogar noch von dieser wunderbaren Frau geschmeichelt.

Vielleicht tue ich ihr auch mit meinen Fantasien unrecht, die sich mir letzte Nacht aufgetürmt haben, aber sei kurieren mich ziemlich.


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BeitragVerfasst: 29. Dez 2007, 17:26 
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Sylvester ist gesichert, ich gehe auf eine voll coole Brautschau, jedenfalls werde ich es mal als solches bezeichnen.

Mit Irene, da dachte ich irgendwie ich sei alleine mit dem Problem, dass ich es auch körperlich spüren kann. Aber im Forum habe ich ja liebe Antworten bekommen und da sah ich es ja „Willkommen in der breiten Masse, Eveli“.

Vielleicht hat sie mit der Erinnerung nichts gemeinsam, die sie mir verkörpert, aber sie erinnert mich halt an etwas was mir als Kind gut getan hat, etwas was mir gut getan hat, nachdem mich meine Mutter lange Zeit runtergemacht hat und schließlich rausgeschmissen hat.
Ihre Gesichtszüge erinnern daran, ihr Körperbau und ihre Haltung.
Deswegen erinnert mich Musik vom Jahr 1991 irgendwie voll an sie.

Wie gesagt, mit Rätseln, was ihr Verhalten bedeutet, komme ich jetzt in dieser Woche nicht wirklich voran, ihr Verhalten kann viele Gründe haben.
Ob ich das bringe, sie zu fragen, ob wir mal Kaffee trinken sollen?


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BeitragVerfasst: 30. Dez 2007, 20:37 
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Wo soll ich anfangen mit schreiben? Heute der Sonntag war wie schon dutzend vergangene Sonntage. Nur dass ich heute noch eine schöne Spazierfahrt angehängt habe.

Gestern hatten Dana und ich hier einen Videoabend. Wir haben einen Horrorfilm geguckt. Heute werde ich auch wieder eine DVD reintun. Air force one, Airport 707 oder mörderischer Vorsprung. Oder vielleicht zwei hintereinander.
Gestern morgen fühlte ich mich wieder traurig. Weil der Stammtisch mit meinen Freundinnen voll ätzend gelaufen ist und weil ich seit Weihnachten das Gefühl habe, dass sich keine Sau für mich interessiert. Hatte ich doch wirklich einen Weihnachtsgruß von Mausi erwartet?
Ich war mit Weihnachten eigentlich sehr zufrieden und andererseits auch traurig, konnte nicht schlafen, weil ich Irene vermisste. Ich spürte es körperlich.
Es war nicht in einem durch, sondern kam schubweise. Ähnlich wie meine Heizung, die schubweise warmes Wasser bekommt.
Als Hans gestern frei rumlief, ist er sofort auf meine Brust geklettert und hat sich an mich gepresst. Ich drückte ihn ganz fest an mich. Er wollte auch einfach nicht mehr von mir runter und klammerte die Pfote um meinen Finger. Danach ging es mir besser. Und nachdem ich die Antworten im Forum gelesen habe. Ich hörte einen Song der Soundlovers.

Ich habe gestern morgen meine Wohnung von oben bis unten geschrubbt, weil mir Sauberkeit einfach zu wichtig ist.


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BeitragVerfasst: 30. Dez 2007, 21:01 
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Ich muss ich mal ausschreiben. In ferner oder in naher Zeit werde ich Entscheidungen treffen müssen, was meine Arbeit angeht, mein Leben hier in Gladbach angeht. Das hat mich nachts auch ziemlich beschäftigt. Wir haben in Heinsberg darüber gesprochen. Es kann in ein paar Jahren soweit sein oder schon morgen.
Und meine Oma muss vielleicht ins Krankenhaus anfang nächsten Jahres.

Und der Stammtisch war voll blöd diesmal. In unserer Kneipe angekommen fehlte wieder ein Großteil meiner Freundinnen. Immerhin war die eine ziemlich schüchterne Frau da, die sich ziemlich an mir hält. Irgendwann kam das Gespräch auf Silvester und ich erfuhr, dass meine lieben Freundinnen bereits unter sich eine Party geplant hatten. Irina sollte auch dahinkommen, hatte aber keinen Bock und wollte lieber nach Düsseldorf. Sie stöhnte weil sie alleine keinen Bock dazu hat. Ich bot ihr an, zusammen was mit ihr zu machen, worauf sie sich den restlichen Abend komisch benahm und sich schließlich mit einer Frau in eine Nische zurückzog.
Ich war zu dem Zeitpunkt zwar schon tierisch betrunken, trotzdem war ich etwas vor den Kopf gestoßen. Ein paar Mädels aus meiner Ex-Clique waren auch da, aber ich hatte irgendwann keinen Bock mehr mich zu unterhalten und sah zu dass ich nachhause ging. Ich bummelte über die Nightlife-Meile, wobei ich nicht mehr ganz gerade ging und grübelte, was ich falsch gemacht hatte. Dann soll Irina doch alleine feiern, wenn ihr das lieber ist. Und vielleicht wird die Party meiner Freundinnen doch nur irgendeine Erdnussorgie mit Doppelkopf und Dinner for one. Zuhause angekommen duschte ich und konnte lange nicht einschlafen.
Ich hatte aus der Kneipe nur noch raus gewollt. Mir ging die doofe Blinkreklame an der Wand auf den Geist, die verbundene Hand des Wirtes, aus der Eiter rausquoll.

Es sind sicher nur fünf oder sechs Freundinnen, die auf der selben Straße wohnen, die die Party geplant haben, aber dass sie Irina gefragt haben und mich nicht, dass tat weh und wer da noch alles hingehen wird, möchte ich nicht wirklich wissen.

Jetzt muss ich erstmal Pause machen mit Schreiben.


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