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BeitragVerfasst: 10. Feb 2009, 22:31 
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Wenn ich wieder zuhause einziehen müsste, es wäre der blanke Horror für mich, einfach weil ich jetzt seit über drei Jahren selbstständig bin und mir hier mein Leben aufgebaut habe.

Alles wäre wieder weg, und ich da, wo ich vor vier Jahren gestanden habe. Alles wäre wieder wie von vorne.
Ein riesen Schritt zurück und die fast vier Jahre wären vorbei wie ein Traum.

Ich fürchte irgendwann wird es wieder so sein, dass die Ämter einen wieder zurück ins Elternhaus schicken wollen, sei man 30, 40 oder 45.

Sorry ich hab einfach nur etwas Angst. Heute schon wieder eine Rechnung bekommen. Tapfer sein und bezahlen, einfach bezahlen was verlangt wird.


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BeitragVerfasst: 10. Feb 2009, 22:42 
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Heute war ich nach langer Zeit wieder bei meiner Oma und habe mich auf die Waage gestellt.
Fünf Kilo habe ich in den letzten Wochen abgenommen. Noch 7 Kilo weniger und ich habe wieder mein Idealgewicht.

Morgen habe ich ein Beratungsgespräch bei einem Sozialberater. Mein Sachbearbeiter vom Arbeitsamt hat mir die Visitenkarte von ihm gegeben, falls ich mal Probleme haben sollte.
Danach bin ich über den ganzen Wirrwarr mit Wohngeld und ALg2 schlauer.


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BeitragVerfasst: 11. Feb 2009, 17:34 
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Mit Claudine ist es immer noch so, ich möchte sie erstmal nicht mehr sehen.

Und heute, als ich einen schönen Behördentag gehabt hatte, empfand ich bei Gedanken an sie so was wie Abneigung. Auch wenn sie nichts dafür kann, dass es mir nicht gut geht.
Sie hat es gut, sitzt sich weiterhin im Büro den Hintern breit, Kaffeemaschine in der Nähe, Blödeleien mit ihren Kolleginnen. Und Freitags geht es ab ins Wochenende. mit Ämtern ARGEn oder sowas brauch sie sich nicht rumzuschlagen. Hat weiterhin ihr gutes Einkommen.

Ich war vorsorglich auch bei der ARGE heute. Habe die ALG2-Formulare bekommen.
Ich habe den Kram eben schon fertig gemacht. Aber da wird bald die nächstse Schwierigkeit auf mich zukommen. Ich muss meinen Vermieter um etwas bitten, was ich eigentlich vermeiden wollte.

Eben als ich von der ARGE nachhause ging, da erinnerte mich so ziemlich alles in der Stadt an die unbeschwerten Zeiten in den vergangenen drei Jahren, als ich noch in Lohn und BRot stand. An den schönen Sommer 2007, an die schöne Zeit noch vor einem halben Jahr.

Eben habe ich den ALG2-Kram fertig gemacht, danach bekam ich eine halbe halbe Stunde lang Weinkrämpfe.

Manchmal blende ich aus, dass es in den besagten letzten 3 Jahren auch schwierige Zeiten gegeben hat. Und manchmal frage ich mich, warum ich mich so sehr an das Kindergarten-Mobbing so gestört habe.


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BeitragVerfasst: 11. Feb 2009, 18:54 
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Ich verstehe schon fast nicht mehr, warum ich eben noch so kaputt war.

Der Sozialberater hat doch gesagt, dass mein Anspruch auf Wohngeld sehr wahrscheinlich ist.
Und bei der ARGE waren die eigentlich ganz o. K. Kein dummes Rumgepampe oder so.

Die andere Sorge war die überfällige Nebenkostenabrechung vom Vermieter. ER hat seit ich hier wohne noch keine einzige ausgestellt. Die Sachbearbeiterin bei der ARGE hat mich über Verjährung und so was aufgeklärt, ich soll nicht bezahlen, was noch von 2007 ist wenn der das nicht auf die Reihe bekommt.


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BeitragVerfasst: 12. Feb 2009, 09:28 
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Ich habe eben bei Pro Work angerufen, weil die mir noch Sachen fürs Finanzamt schicken müssen.

Ausgerechnet Claudine war am Apparat. Sie freute sich total als sie mich hörte. "Hallloooo" flötete sie in den Hörer. Es tat mir eben irgendwie gut. Ich fühle mich gleich wohler als davor. Sie ist so süß.

Trotzdem kommt das kleine Verlangen nach einem Heulkrampf auf. Das geht nicht, denn kurzfristig habe ich für gleich noch einen Vorstellungstermin bekommen.


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BeitragVerfasst: 12. Feb 2009, 11:59 
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"Ok, wir brauchen Leute, wir rufen sie an" hat mir der Personalchef eben gesagt.
Sah wieder gut aus, aber letztendlich tut sich dann morgen doch nichts. Besser ich vergesse das Gespräch wieder, ehe ich nachher enttäuscht bin und mich wundere, warum statt einem Handyklingeln hier wieder nur das Knacken der Heizungen zu hören ist.


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BeitragVerfasst: 13. Feb 2009, 13:01 
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Ich könnte den Job bekommen, allerdings bekomme ich blos 35 Stunden die Woche bezahlt, alles drüber Zeitkonto.

Besser als garnichts. Denn es wird sehr schwer werden, überhaupt noch Arbeit zu finden. Ich werde sehr wahrscheinlich annehmen.


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BeitragVerfasst: 16. Feb 2009, 12:16 
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Ich habe heute Morgen immer noch das Gefühl von Vakuum und Leere. Fühle mich buchstäblich, als würde ich in der Luft rumhängen.

Als ich vor 4 Jahren schonmal arbeitslos war, da hatte ich dieses Gefühl auch. Nicht zu wissen, wo ich hin soll und wie es weitergeht.

Bei Schuhmacher war es nicht immer angenehm zu arbeiten, aber mein Arbeitsplatz galt immerhin als sicher. Man brauchte mich für die Warendisposition, deshalb wurde ich gleich immer ins ganze Jahr eingeplant. Ich war fest verankert und war oft froh, diese Zeit Winter 2004/2005 hinter mir zu haben.
Ich habe klein angefangen, mich hochgearbeitet und glaubte mich in Sicherheit. Nie mehr wollte ich was mit Arbeitsamt oder ARGE am Hut haben und nun ist es wieder so weit.

Etwas, das lange Zeit zu meinem Leben gehörte, ist mir genommen worden. Ich hänge in der Luft, ich habe Angst, bin teilweise wütend und immer wieder so traurig, dass ich weine.

Die hellen vergangenen Zeiten erscheinen vor meinem inneren Auge. Die letzten Arbeitswochen, bevor es in Urlaub ging. Meine Erfolge. Wenn ich mich total wohlgefühlt habe.
Dass ich mittendrin auch mal unglücklich war, blende ich dann zu oft aus.


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BeitragVerfasst: 16. Feb 2009, 12:21 
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Zu Pro Work werde ich wohl nochmal müssen. Aber nicht etwa unter erfreulichen Umständen, weil die wieder Arbeit für mich haben, sondern weil es wahrscheinlich Streit geben wird.

Mein letzter ausstehender Lohn ist gekommen, doch an dem Betrag sehe ich gleich, dass da etwas nicht stimmt. Die werden mich doch wohl nicht um meine Gleitzeitstunden prellen wollen?

Die blöde Lohnabrechnung kommt nämlich einfach nicht, und so heißt es auch da "abwarten".

Sollte es so sein, wie ich das jetzt erahne, dann ist diese Firma für immer abgehakt, kommt nie mehr für mich in Frage, auch wenn Arbeit da sein sollte.


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BeitragVerfasst: 16. Feb 2009, 12:35 
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Noch über drei Stunden warten, ehe ich diese eine Firma anrufen kann, die sich Freitag gemeldet hat. Es geht sich um die Terminabsprache für den Arbeitsvertrag.

Warum habe ich nur das Gefühl, dass es nichts wird?
Noch drei Stunden, eine Ewigkeit, die nicht vergehen will.


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BeitragVerfasst: 17. Feb 2009, 11:04 
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Alles klar,

ich habe den Job. In vier Wochen ist mein erster Arbeitstag. Vielleicht auch schon in zwei Wochen. Morgen nachmittag wird mein Arbeitsvertrag gemacht.

Und zu Pro Work muss ich leider auch nochmal wie es aussieht. Noch immer ist die Lohnabrechnung nicht da, aber es sieht vom Betrag her so aus, als wenn meine Gleitzeitstunden vergessen wurden.


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BeitragVerfasst: 17. Feb 2009, 11:08 
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Tschüss Arbeitsamt, Tschüss ARGE.

Trotzdem muss ich dann mal sehen, wie ich einen festen und fundierten Job bekomme, der mich auch dauerhaft vom Arbeitsamt weghält.

Wenn ich mich beim Arbeitsamt abmelden gehe, bitte ich noch um einen Gesprächstermin mit meinem Sachbearbeiter ob er mich beraten kann.


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