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BeitragVerfasst: 3. Mai 2010, 14:47 
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Ich habe echt die Nase voll von "keine Ahnung" und "weiß ich nicht". Besonders, wenn man mich vorher noch jeck gemacht hat.
Heute bei Schuhmacher hat der Müller (unser Meister) durchblicken lassen, dass wir beiden Leiharbeiterinnen in zwei Wochen möglicherweise nicht mehr dort sind.
Als ich darauf hin nachhakte hieß es natürlich wieder "so wie ich es gesagt habe"
Aber erstmal musste ich mit meiner Frage, die mir auf den Nägeln brannte warten, bis er seinen Bandwurm zuende ausgespuckt hat.

Ich war ja auf das Risiko vorgewarnt, dass es evtl nur paar Wochen dauert, aber dass es jetzt übernächste Woche schon vorbei sein soll?
Das Angebot von Pro Work kam, und ich habe zugegriffen. Passte genau, da ich eh gerade Kurzarbeit hatte und ein paar Geldsorgen.

Und Wut habe ich. Ich werde immer verrückt mit irgendwas gemacht und weiter heißt es dann "keine Ahnung".

Und Menschen, an denen ich hänge, die wussten dass ich Geldsorgen hatte, und wünschen sich von mir kostspielige Geschenke zum Geburtstag. Wunsch geäußert, ja O.K. Aber stehe ich dann im Laden vor dem gewünschten Teil, falle ich in Ohnmacht, wenn ich den Preis sehe. Und ich wiederum bekomme zum Geburtstag ziemlich mickerige Sachen, wenn ich gerade arbeitslos bin oder eben auf Kurzarbeit.


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BeitragVerfasst: 12. Mai 2010, 14:19 
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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Körper. Jetzt bin ich wieder dort, wo ich hin zurückkehren wollte, und werde von Angstgefühlen gequält. Ständig das Gefühl, auf der Hut sein zu müssen. Und in meiner Freizeit passiert es nicht selten, dass ich vor Angst wieder nachhause flüchte, wenn ich unterwegs bin.

Mich macht es auch aggressiv, weil ich dann echt vergesslich bin und man mir alles erklären muss.

Wenn es nicht besser wird, kommt es noch so weit, dass ich nicht mehr arbeiten kann.


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BeitragVerfasst: 12. Mai 2010, 14:43 
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Ich erschrecke mich sogar selber, welchen Hass ich irgendwie auf mich habe. Weil mein Körper verrückt spielt und irgendwas an meinem Kopf ist.

Weil Männer mir manchmal unverblümt klar machen, dass ich keine Frau für sie bin.

Was will ich heute noch machen. Auf dem Sofa sitzen und kauen. Zu Pro Work zu gehen, habe ich heute keinen Nerv. Kann das auch noch am Freitag machen.

Ich bin wieder bei Pro Work, nach 16 Monaten. Als es damals im Januar 2009 vorbei war, hat sich mein Leben schlagartig verändert. Ich wurde einsam. Weil sich viele von mir zurückgezogen haben als wäre Arbeitslosigkeit ansteckend. Ich bin oft nicht mehr zu Partys eingeladen worden, wo alle anderen hingingen. Das tat weh.

Momentan will ich auch lieber alleine sein, auch wenn es manchmal doch ganz schön doof ist.


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BeitragVerfasst: 16. Mai 2010, 20:27 
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Ich habe gehofft, dass ich mich erhole, über das lange Wochenende. Aber es ist noch schlimmer geworden! Und heute geht es mir sogar stündlich immer schlechter. Noch vor zwei Wochen ging es mir richtig gut, ich freute mich über meinen Job, fühlte mich wohl. Und jetzt? Seit fast zwei Wochen geht es jetzt wieder abwärts.
Letzte Woche war ich so aphatisch. Ich habe teilnahmslos bei Schuhmacher auf meinem Platz gehockt. Man musste mich ständig an alles erinnern. Ständig hatte ich Angst. Mit mir redet auch keiner mehr großartig. Mittwoch nach der Arbeit konnte ich einfach nicht zu Pro Work gehen. Ich habe stattdessen zuhause gesessen und am ganzen Körper gezittert.
Ich weiß nicht, wie ich morgen den Tag herumkriegen soll. Mich überkommt auch eine bleiernde Müdigkeit, oft schon eine Stunde nach Arbeitsbeginn.

Ich möchte arbeiten, und es mir nicht kaputt machen.


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BeitragVerfasst: 25. Mai 2010, 19:57 
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Wir haben bei Schuhmacher wieder Leiharbeiterinnen bekommen. Alles nette Frauen, ab 50 Jahre aufwärts. Mit denen kommt man gut klar.

Lange hat mich der Abschied von Schuhmacher und von Pro Work fertig gemacht, damals ab Januar 2009.
Sollte es jetzt bald wieder vorbei sein, also dass der Müller uns tatsächlich alle ins Büro bestellt, wird es mich diesesmal nicht mehr umhauen. Wenn vorbei ist, dann ist es so. Nicht nocheinmal werde ich mich so kaputt machen, wie im letzten Jahr und aus Kurzschluss einen total miesen Job annehmen.

Ich habe meine Einstellung zum Arbeiten geändert, sonst würde ich immer wieder alle paar Wochen auf die Nase fallen.


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BeitragVerfasst: 25. Mai 2010, 20:06 
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Oft war ich wirklich im Sommer 2009 traurig. Ich hatte einen ekelhaften Job, musste oft bei der Hitze und am Wochenende Extra-Schichten kloppen.
Ich sehnte mich nach meinem alten Leben, bei Schuhmacher und Pro Work. Ich war so lange Zeit dort, wollte meinen alten Verdienst zurück. Ich war gefestigt und konnte einmal im Jahr nach Afrika fliegen.
Zwar war mein Stundenlohn etwas höher bei meinem neuen Job letztes Jahr, aber ich hatte trotzdem weniger raus, weil mir alles ab der 7. Stunde aufs Zeitkonto gepackt wurde, und ich von den Überstunden keinen Cent sah. Zwar hat man mir ein Auge zugedrückt und mir einen Teil ausbezahlt, gleich aber wieder im nächsten Monat abgezogen und ich hatte in einem Monat mal gerade 800 Euro raus!!!

Meine Trauer und Unzufriedenheit haben mich schließlich krank gemacht und ich war nur noch froh über die Kündigung. Und ich habe die Notbremse gezogen und mich von meinem Jobkummer schnell kuriert.

Jetzt bin ich wieder zurück bei Pro Work und Schuhmacher und habe eine Lohnerhöhung eingestrichen. Fahrgeld wurde mir ebenfalls erhöht. Ich arbeite meine 35 Stunden in der Woche und habe mehr Geld raus, als letzten Sommer, wo ich mich abrackerte.

Afrika. Nun ja, so unbedingt muss ich es nicht mehr haben, so weit zu reisen. Es gibt andere Dinge im Leben, die ich jetzt dringender benötige, die nicht mit Geld zu bezahlen sind. Ich habe vielleicht keinen Bock mehr auf teure Urlaubsreisen.


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BeitragVerfasst: 3. Jun 2010, 11:02 
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Es könnte alles wieder so schön sein, würde ich nicht von Depressionen geplagt werden. Es war letztes Wochenende wieder ganz schlimm.

Ich füchte ich mache mir bei Schuhmacher den Job kaputt, weil ich glaube, dass ich einfach nur zerstreut bin.

Außerdem Aggressionen gegen mich selbst, die manchmal abends aufwallen. Ich habe oft Angst, vor die Türe zu gehen, weil ich 2-3 mal die Woche auf der Straße angemacht werde. Ich fühle mich, als würde ich die Leute provozieren.

Es könnte jetzt so schön sein. Ich habe beruflich einen Wunsch erfüllt bekommen, doch jetzt sind es die Depressionen, die mich ausbremsen. Es ist nicht einfach nur Traurigkeit, nein es ist Angst.
Dann habe ich manchmal so einen Kontrollzwang, dass ich über meinen Papieren hocke und kontrolliere, ob alles in Ordnung ist.

Ich war sogar schon so weit, es zu bereuen, dass ich zu Schuhmacher zurückgekehrt bin. Im Käseladen ging es mir doch nicht so schlecht, und im Modehaus hat es mir auch Spaß gemacht. Aber dann kam der Anruf. Ich war echt glücklich, aber gleichzeitig setzten auch Angstgefühle ein, die sich verstärkt haben.
Wäre der Anruf nicht gekommen, wäre es so weitergelaufen wie es war.

Und nun fürchte ich, dass meine Tage bei Schuhmacher bald gezählt sind. Die Depressionen verändern mich. Mir ist als schaue ich einer fremden Frau zu. Das bin ich doch garnicht....


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BeitragVerfasst: 5. Jun 2010, 11:01 
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Gestern ging es mir echt gut.
Heute sollte es das auch. Die Sonne brennt jetzt schon heiß. Es ist hier wie Urlaub.

Doch geht das heute etwa wieder los? Einfach so ohne Grund? Ich meine das, weil ich einfach viel zu müde bin, und auch wer weiß wie lange geschlafen habe. Und weil mir das Essen nicht schmeckt. Oder ist es meine Einsamkeit? Nein, über dieses Thema denke ich lieber nicht nach.

Es ist manchmal das Gefühl, dass bei Schuhmacher was nicht stimmt. Das böse Teufelchen, dass mir flüstert, dass ich bald wieder draußen bin. Die nächste Woche wird zudem anstrengend werden. Zwei neue Leiharbeiter kommen, die angelernt werden müssen.

Gestern wurde ich von meinen Depressionen in Ruhe gelassen und war so überrascht, wie gut es mir dann geht. Dass ich die kleinen Dinge des Lebens genießen kann und mir soviele schöne Kleinigkeiten auffallen, die mir während meiner Angstperiode völlig entgehen.
Dazu ist das Leben auch zu schön. Ich verschenke meine Zeit.

Mal sehen, was ein Arztbesuch bringt. Kann ich etwas loswerden, was mich seit knapp 30 Jahren belastet?


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BeitragVerfasst: 7. Jun 2010, 15:30 
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Bin ich enttäuscht von meinen wenigen Freundinnen. Dass am Freitag eine Party ist, wie ich zufällig erfahren habe und ich als einzige mal wieder keine Einladung bekommen habe. Ich habe das gestern direkt angesprochen, und aufeinmal waren sie alle schwerhörig. Bin dann enttäuscht nachhause gegangen.

Ich werde dann wohl am Freitagabend wieder ins Café gehen, oder wenn ich mich zu einsam fühle, das Online-Game spielen, für das ich heute Werbung bekommen habe. Aber vielleicht kriege ich ja auch noch eine Einladung. Damit tröste ich mich bis Donnerstagabend.

Warum weicht man mir aus, warum verkauft man mich nicht gleich für blöd und sagt mir Ausreden von wegen "ich habe nicht genug Essen für alle" oder "ich habe nicht genügend Platz"


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BeitragVerfasst: 7. Jun 2010, 15:46 
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Bei Schuhmacher ist eine ziemlich miese Stimmung. Seit ca. 4 Wochen. Alle rennen mit einem Weltuntergangsgesicht rum. Ich traue mich garnicht, jemanden anzusprechen, weil der Ton irgendwie fischig ausfällt. So habe ich das da noch nie erlebt. Nur weiß ich nicht, was los ist. Könnte auch mit uns Leiharbeitern zu tun haben.

Schon wieder zwei neue Leiharbeiterinnen, wieder mal zwei junge Dinger, die aussehen, als wollten sie zur Disco gehen. Ich hoffe doch mal stark, dass die sich auch zutrauen, einen Hubwagen zu bedienen. Sonst muss ich denen das auch noch beibringen, oder es bleibt wieder alles an mir hängen. Ich mache sowieso schon viel zu viel. Eigentlich sitze ich kaum noch an meinem Sortiertisch, weil ich entweder anlernen muss, pausenlos Fragen beantworten muss oder Palettenpacken gehen muss. Ich glaube, man sieht es da nicht gerne, wenn ich den ganzen Tag sitze. Vielleicht meint man da auch, dass ich wegen meiner Figur lieber körperliche Arbeiten machen soll.

Ich träume so oft davon, schön schlank zu sein und wie alte Bekannte mich so wiedersehen und staunen. Stattdessen habe ich am Wochenende wirklich Bekannte getroffen. Ich hatte ein total ungünstiges Shirt an, dass meine flachen Brüste und meine Rettungsringe am Bauch so richtig betonte.


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BeitragVerfasst: 7. Jun 2010, 15:49 
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Ja, mich haben in den letzten Wochen so richtig die Depressionen und Angstgefühle geplagt. Keine Ahnung warum. Grundlos.

Manchmal denke ich darüber nach, mich krankschreiben zu lassen, weil ich oft müde bin und mir alles egal sein könnte. Weil ich mich manchmal schon vor der Mittagspause nicht mehr konzentrieren kann. Am Wochenende habe ich mich oft tagsüber ins Bett gelegt und bin tief und fest eingeschlafen.


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BeitragVerfasst: 27. Jun 2010, 12:50 
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Mir geht es schon wieder besser. Meine Angstattacken und Depressionen sind verschwunden. Da klappt es gleich besser im Leben. Aber habe ich Depressionen, da klappt manchmal gar nichts. Auf der Arbeit kann ich dann arbeiten wie immer, aber ich mache dann Fehler, ohne dass ich es merke, und meine Unterlagen landen fehlerhaft zurück auf meinem Tisch. Kann ich mir dann nicht erklären wie das passieren konnte, aber da ist eindeutig meine Schrift drauf. Nur gut, wenn ich keine depressive Phase habe.

Nur mein Selbstbewusstsein hat noch einige Lücken. An manchen Tagen mag ich mich einfach nicht so. Zum Beispiel kann ich an manchen Tagen einfach nicht vor die Türe gehen, ohne in der Stadt gleich wieder angepöbelt oder angemacht zu werden. Irgendwas fange ich mir immer ein, und wenn es nur anzügliche Bemerkungen von Männern sind. Manchmal fühle ich mich wie eine Provokation. Es wird immer öfter.

Oft meine ich, wie ein Püppchen auszusehen. Runde Backen, runde Hüften, kleine Brüste, das reizt die Männer dazu, mich zu quälen.

Nun zurück zur Arbeit. Kann passieren, dass ich morgen auf der Arbeit ein Bürogespräch haben werde, zu den Sachen, die am Freitagmittag noch eilig raus mussten. Ich habe mich dagegen jedoch gewappnet. Kann auch sein, dass gar nichts passiert. Dass ich nicht vom Klo zurückkomme und mich eine Kollegin gleich in Empfang nimmt, dass ich zu Herr Müller ins Büro kommen soll.

Ach, irgendwie durcheinander heute morgen. Andere Frauen in meinem Alter haben einen Partner, bauen sich eine Familie auf und ich bin möglicherweise unfruchtbar.


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BeitragVerfasst: 7. Jul 2010, 15:01 
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Bei Schuhmacher läuft es vorzüglich. Arbeit ist auch mehr als genug da. Jetzt ist es nur wichtig, gesund zu bleiben. War noch mal bei der Ärztin und wenn ich binnen zwei Wochen nichts höre, ist alles o. K.

Ich bin doch froh, dass ich damals bei Schuhmacher so gekämpft habe, das zahlt sich jetzt aus. Nur gesund bleiben muss ich jetzt. Kann wieder sein, dass auffällige Ergebnisse kommen, aber solange ich nicht plötzlich ins Krankenhaus muss und einfach nur weiterkontrolliert wird.

Wenn wir bei Schuhmacher gehen müssen, weil keine Arbeit mehr da ist, damit kann ich leben. Aber ist Schuhmacher für mich vorbei, weil ich krank bin, platze ich vor Wut!

Es war Anfang 2010 mein schönstes nachträgliches Weihnachtsgeschenk, dass ich wieder gesund war und meine Werte o. K. Also es kam kein Anruf. Nur eine Woche nach der Untersuchung habe ich mich etwas erschrocken, als mein Handy klingelte. Ich dachte wirklich diese Nummer auf dem Display sei das Labor, aber dann war es blos eine Zeitarbeitsfirma.

Ich hoffe jetzt einfach nur das beste.


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BeitragVerfasst: 19. Jul 2010, 15:10 
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Zitat:
Bei Schuhmacher läuft es vorzüglich. Arbeit ist auch mehr als genug da. Jetzt ist es nur wichtig, gesund zu bleiben. War noch mal bei der Ärztin und wenn ich binnen zwei Wochen nichts höre, ist alles o. K.


und es ist alles in Ordnung! Seit heute ist es offiziell. Keine Krebszellen mehr, keine Viren, ich bin kerngesund.
Letzte Woche wurde ich wieder zur Befundbesprechung bestellt, habe da auch 2 Stunden warten müssen, aber da wurde mir mitgeteilt, dass alles in Ordnung ist. Und heute bei Schuhmacher kam noch das letzte Testergebnis, als wir gerade Pause hatten. Alles in bester Ordnung!

Bin ich froh, dass die Warterei jetzt ein Ende hat. Denn die hat mich leicht aggressiv gemacht.


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BeitragVerfasst: 22. Jul 2010, 14:33 
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Ich bin wirklich froh, dass die Warterei jetzt ein Ende hat. Ich hatte echt schon befürchtet, das gleiche wie letztes Jahr im September durchmachen zu müssen. Da sitzt man mit nicht mal 30 Jahren vor der Ärztin und die redet schon von Krebszellen und das etwas rausgeschnippelt werden muss.

Ich habe mich damals in der Obst- und Gemüsefabrik krankgemeldet, konnte so einfach nicht arbeiten. Und ich habe manchmal gedacht: Ich habe im Leben so viel Scheiße gebaut, jetzt kriege ich mal alles zurück.
Und meine lieben Mitmenschen sagen "stell dich nicht so an...." War ein Klima wie im Eisfach, als hätte ich Mist gebaut. Ach, ich dummes Huhn, wie komme ich auch auf die Idee, dass man mir etwas Wärme und Zuspruch gibt?
Naja, vielleicht ist es wirklich schlimmer, wenn das Auto kaputt ist. Aber ist ja jetzt alles in Ordnung, da brauche ich ja keine Wärme mehr. Und selbst wenn ich jetzt wieder schlechte Ergebnisse bekommen hätte, hätte ich keinem davon was gesagt. Da rauche ich lieber aus Frust ne ganze Packung Zigaretten auf, anstatt wieder so ein kaltes Klima zu erleben.


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