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BeitragVerfasst: 31. Dez 2009, 21:56 
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Nun ja, noch ist 2009.

Eben im Café noch mal 2009 Revue passieren lassen, nachgedacht, angefanen Pläne zu machen. Doch dann bin rausgeflogen aus dem Café. Man hat mich mal wieder aufgefordert, das Lokal zu verlassen. Ich frage mich, ob ich wirklich so eine schreckliche Frau bin.
Wenn ich gleich zur Silvesterparty fahre, passt es dann auch mal wieder jemanden nicht, dass ich da bin?

Die letzten Tage habe ich recht gut überstanden. Noch keine zwei Wochen her, wo ich aus meinem letzten Job rausgeflogen bin. In den Niederlanden. Doch das habe ich abgehakt.
Mit dem Arbeitsamt ist alles geregelt. Man hat sich bemüht, dass ich auch ohne die holländischen Formulare mein normales Arbeitslosengeld kriege.

Doch heute an Silvester grüble ich. Soll es jetzt immer so weitergehen mit Arbeitslossein, Job, Kündigung, wieder arbeitslos? Ich würde so gerne irgendwann auch wieder in den Urlaub fliegen. Gerade dann wenn ich anfange, Pläne zu machen, kommt die Kündigung. Am liebsten würde ich jetzt gerade nach England, doch auch für nur ein paar Tage dort , reicht es jetzt einfach nicht.

Ich könnte ja jetzt wieder einen Job in den Niederlanden suchen, (hat schon seine Vorteile, wenn man so nah an der Grenze wohnt) doch vorerst habe ich einfach keinen Nerv mehr dazu, überhaupt über die Grenze zu fahren und sei es nur, um Zigaretten zu kaufen oder in einen Freizeitpark zu fahren.

Die Pläne, die ich heute Abend gemacht habe, waren beruflicher Natur, ich habe ausgearbeitet, wie ich mich nächste Woche bewerben werde. Zeitarbeit und Helferjobs lasse ich erstmal links liegen. Und wenn ich eben ein paar Monate arbeitslos bin, nicht noch einmal!


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BeitragVerfasst: 31. Dez 2009, 22:07 
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Ich hatte auch heute als ich in der Stadt unterwegs war Gedanken. Mich ziemlich weit weg bewerben, dann Möbelwagen bestellen und woanders nochmal neu anfangen. Denn seit einem Jahr fühle ich mich hier in der Stadt nicht mehr so wohl. Meine sozialen Kontakte gehen sowieso gen Null.
Auch an einen Auslandsjob habe ich gedacht. Wenigstens für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Wenn ich hier schon beruflich keinen Fuß fasse, kann es woanders auch nicht schlimmer sein.

Diese Abwanderungsgelüste nehmen zu, egal ob in eine andere Stadt oder ins Ausland. Ich wollte sowieso bald aus dieser Wohnung hier raus.


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BeitragVerfasst: 2. Jan 2010, 12:03 
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Endlich 2010! Bin ich froh, dass das schreckliche Jahr 2009 vorbei ist. Nagut, ab Oktober wurde es ja besser.

Ich grüble schon wieder über meine berufliche Situation nach. Ich bin wieder arbeitslos und überlege, ob arbeitslos sein nicht auch mal ganz reizvoll sein kann. Ich brauche mich nicht mit irgendwelchen fiesen Kerlen rumärgern. Doch eine Dauerlösung ist es nicht.

Ich frage mich manchmal, soll es das jetzt gewesen sein. Arbeitslos, dann wieder für ein paar Monate ein Job, dann wieder arbeitslos. Ich wollte noch einiges von der Welt sehen, aber so?


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BeitragVerfasst: 6. Jan 2010, 11:08 
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Es geht mir bis auf kleine Ausnahmen gut. Hin und wieder nur packt mich die Angst oder ich bin mutlos.

Die Arbeitslosigkeit hat echt was gutes. Kein Mobbing! Keine Bürogespräche. Keine endlosen Überstunden, die nicht bezahlt werden. Kein "Eveli, komm mal mit, wir müssen reden".
Diese Sachen fehlen mir echt nicht.
Jetzt in Holland, da ist es ja richtig dumm gelaufen. Es kam zum Disput mit dem einen Chef der Nachbarabteilung. Dann ein unschönes Gespräch mit meinem Chef. Danach lief alles scheinbar wieder normal. Ich war dabei, den Ärger abzuhaken, kam auch mit dem einen Chef wieder klar, aber dann eine Woche vor Heiligabend bekam ich die Kündigung. Und musste mir von der Zeitarbeitsfirma anhören, was für eine schreckliche Frau ich sei.


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BeitragVerfasst: 6. Jan 2010, 11:14 
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Ich bin an allem nicht unschuldig. Ich muss unbedingt zusehen, dass ich die Fehler, die ich gemacht habe, nicht mehr wiederhole, sollte ich einen neuen Arbeitsplatz kriegen.

Manchmal packt mich die Mutlosigkeit. Gerade ist es irgendwo ganz angenehm, arbeitslos zu sein. Doch ich kann es auf Dauer nicht bleiben, das geht nicht.
In Heinsberg kann ich zwar über meine Sorgen reden, aber ich fühle mich auch unverstanden. Es heißt jedesmal "es ist doch alles nicht so schlimm!"


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2010, 05:52 
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Ab heute wieder arbeiten.
Der Anruf von einer Zeitarbeitsfirma, wo ich mich vor 4 Monaten beworben habe, kam gestern. Und ich konnte irgendwie nicht nein sagen.
Wieder ein Helferjob und wieder 10 Stunden tägliche Arbeitszeit, inklusive Samstags
Ich habe Angst!

Auch vor Mobbing!

Auf was habe ich mich da eingelassen. Ich fürchte ich schaffe das nicht.
Wollte das auch erst nicht machen, wollte lieber ein paar Monate arbeitslos sein, als noch mal so eine miesbezahlte Drecksarbeit zu machen.
Den Lohn habe ich hochdrücken können, auch Arbeitszeitkonto wird nicht gemacht. Mir werden meine Stunden ausbezahlt, bis auf einen kleinen Teil. Auch beim Fahrgeld konnte ich eine höhere Summe rausschlagen.
Man muss eben verhandeln, wie auf einem orientalischen Basar.

Gestern Mittag kam der Anruf. Ich war gerade dabei, mich wieder bei Schuhmacher zu bewerben. Ich werde trotzdem mit denen Kontakt aufnehmen.


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2010, 06:01 
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Ich bewerbe mich trotzdem bei Schuhmacher. Vielleicht laden die mich wirklich zu einem Gespräch ein.

Heute wahrscheinlich auch 10 Stunden. Ich habe mich die ganze Nacht rumgewälzt, nur weil ich noch DVDs aus der Bücherei hier habe und die nicht zurückbringen kann.

Ach man, ich habe Angst, was habe ich da nur gemacht? Ich halte den Job kaum durch, wie sich das anhört.
Ich konnte nicht ablehnen. Ich hätte ein schlechtes Gewissen gehabt und mich weiter gegrämt, dass ich arbeitslos bin und mir nur das nötigste kaufen kann.
Das Arbeitslosengeld war einfach zu niedrig. Auf dem Papier sieht es auf dem ersten Blick viel aus, dafür dass man arbeitslos ist. Doch davon leben, da merkt man dann, dass es nicht viel ist. Wie schnell hat man in nur 2 Tagen fünfzig Euro ausgegeben. Es sind die kleinen Dinge, die man täglich braucht und schnell läppert es sich zusammen.

Und jetzt auch noch der Scheiß Schnee. Wie auf Bestellung schneite es gestern Abend wieder los. Genauso wie Samstag, als ich eigentlich weggemusst hätte.


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2010, 06:20 
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Das ist mein Frühstück, Kaffee und Zigaretten. Essen muss ich leider auch noch, wonach mir garnicht ist.

Ich denke gerade an mein Vorbild. Der Schauspieler Kirk Scott. Wenn er Angst hat, bleibt er ruhig. Auf der anderen Seite hält er sich und seine Leistungen zu sehr hinterm Berg, auch wenn er dadurch wohlmöglich Geld verschenkt.

Am Wochenende habe ich garnichts gemacht. Ich wäre eigentlich unterwegs gewesen, aber der scheiß Schnee. So war ich alleine und habe mir "Dallas" reingezogen.

Arbeitslos, dazu fällt mir wieder was ein, was ich noch loswerden möchte: werde arbeitslos und du merkst, wer deine Freunde sind. Oder wer sich zurückzieht und sich für dich schämt.
Ich wollte es nicht wahrhaben, dass sich Claudine für mich schämte. Sie tat sogar manchmal auf der Straße so, als kenne sie mich nicht.
Auch war ich schlagartig oft alleine, weil ich aufeinmal keine Einladungen mehr bekam.
Ich spreche von der Zeit, vor einem Jahr, als Pro Work mir gekündigt hat.

Seit der Kündigung ging es nur noch abwärts mit mir. Nur noch miese Jobs oder Arbeitslosigkeit. In Holland fühlte ich mich wohl, aber ich flog raus.

Nun muss ich los, da ich gleich Treffpunkt habe und zur Firma gefahren werde. Ab morgen muss ich allein hin und liege um diese Zeit noch im Bett.


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BeitragVerfasst: 15. Jan 2010, 17:34 
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Vier Tage dort gewesen in einem riesigen Versandhaus. Und schon wieder abbestellt worden.
Meine Zeitarbeitsfirma möchte mich weiterbeschäftigen und es stehen zwei neue Einsatzorte zur Auswahl. Käse einpacken oder Türgummifabrik. Entscheidet sich Montag, oder das Handy klingelt gleich noch.

Blos kein Käse einpacken, dazu habe ich echt keinen Bock. Und dann der Geruch erstmal, nein Danke!
Hickhack bei den Zeitarbeitfsfirmen. Ich wollte es doch nicht mehr machen. Und nun bin ich wieder mittendrin nur weil ich nicht arbeitslos sein will.
Es war früher alles so einfach, so unkompliziert. Bei Schuhmacher.


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BeitragVerfasst: 17. Jan 2010, 15:19 
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Nein, haben sich Freitag nicht mehr gemeldet.
Morgen werde ich mehr wissen.

Ich möchte für mich was verändern, raus aus dem Hamsterrad. Ich mache Pläne, um aus meiner beruflich desolaten Lage rauszukommen. In meiner Freizeit setze ich mich hin und plane. Doch irgendwie drehe ich mich nur im Kreis, weil ich keinen Anpack finde.
Je tiefer ich reinrutsche in diesen Treibsand, desto schwieriger wird es für mich rauszukommen.
Ich denke über einen Auslandsaufenthalt nach, für ein Jahr im Ausland zu leben und zu arbeiten. Deshalb sitze ich schon seit einer Stunde hier und hole Informationen aus dem Internet.
Es wird schwierig und wer soll die Kosten bezahlen?

Ich weiß anderen Menschen geht es schlechter, trotzdem frage ich mich, ob es wirklich wahr ist, was aus meinem Leben geworden ist? Oder ob ich nur einer fremden Frau zugucke.
Ich war erfolgreich, lebenslustig, habe Probleme gemeistert und nun ist so ein Wrack aus mir geworden? Von dem sich die Menschen zurückziehen.

Ich beneide andere Menschen, auch bei mir im Fußballverein, die mit den Beinen fest im Leben stehen.


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BeitragVerfasst: 17. Jan 2010, 15:42 
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Was mache ich nur falsch? Nagut bei Schuhmacher war ich über 2 Jahre, aber sonstwo, wo ich neu anfange, da kann ich mich ruhig in die Arbeit reinknien, denke ich habe es nun geschafft, kurz darauf kommt der Chef zu mir und erklärt mir, dass ich den letzten Tag habe.

Ich bin heute mal wieder so mutlos. Meine neue Arbeit ist ein Griff ins Klo. Im Versandhaus hätte ich gut verdient, war ja eigentlich auch für langfristig gedacht. Aber auch da wurde ich mal wieder ins Büro bestellt, ich hätte den letzten Tag und könne jetzt gehen.
Ich bekomme jetzt einen anderen Einsatzort und werde da nicht so gut verdienen und habe bald vielleicht ein finanzielles Desaster.
Bin ich mal wieder schön verarscht worden.

Ich bin so mutlos. Jetzt darf ich wohl Käse einpacken gehen und fürchte, dass ich sehr gereizt sein werde.

Ich habe das Gefühl, die Leute machen sich über mich lustig, weil ich beruflich nicht klar komme.

Heute morgen habe ich mir nach dem Aufstehen einen Kaffee gemacht und meine DVDs mit meinem Lieblingsschauspieler geguckt. Dann ein paar Lektüren über berufliche Weiterbildung gelesen, die ich aus der Bücherei angeschleppt habe.

Ich konnte gestern auch nichts rechtes mit mir anfangen, da bin ich spontan nach Köln gefahren und zu dem riesigen DVD-Laden am Hansaring. Ich dachte, da würde ich die Filme finden, die ich suche, wo er mitspielt.
Doch Fehlanzeige. Zum Schluss wurde ich fündig. Zwei Filme gab es als Videokassette, und das für über fünfzig Euro!
Schließlich holte ich in einem Laden am Dom einen Krimi, wo er mitspielt. War auch nicht gerade billig, und letztendlich ist er nur für ein paar Minuten dabei. Wird gleich am Anfang erschossen.

Mir war nicht gut. Wollte mir einen schönen Nachmittag machen, doch mir war übel und ich grübelte rum, dass ich aus dem Zeitarbeitsmist raus muss. Wie ich so abrutschen konnte.
Wie gesagt, ich brauche Hilfe.


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BeitragVerfasst: 26. Jan 2010, 13:08 
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Gleich Spätschicht in der Käsefabrik. Angeblich bin ich nur noch für heute da. Mehr erfahre ich aber gleich.
Gestern hat mir die Schicht Spaß gemacht. Letzte Woche wars fürn Arsch. Alle 10 Minuten woanders hingeschickt worden.

Freitagabend war das erste Training wieder nach der Winterpause. Ich habe einfach doch mitgemacht, obwohl ich ans Pausieren gedacht habe. Ich wollte nämlich pausieren, weil mich alles am Sportplatz und am Vereinsheim an 2009 erinnert. Auch an die Zeit, wo ich krank geworden bin. Aber ohne Fußball kann ich doch nicht leben.
Ich habe am Freitag alles gegeben, aber der Trainer hatte trotzdem ständig immer was an mir zu meckern. Immer nur ging es "Eveli, konzentriere dich mehr, Eveli dies, Eveli das!" Kanns nicht mehr hören. Wie auf der Arbeit. "Mertens, Mertens, Mertens". Ständig wenn ich mich nach 10 Minuten eingearbeitet habe, heißt es wieder "Mertens, mitkommen!"
Käsefabrik, das ist echt die unterste Arbeit. Und Leiharbeiter müssen eh immer das machen, wozu die Festangestellten keinen Bock haben. Ich habe letzte Woche mal aufbegehrt und gefragt, ob diese Arbeit jetzt auch wieder für 10 Minuten ist.


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BeitragVerfasst: 26. Jan 2010, 13:19 
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Auch ständig dieses, "das muss schneller gehen!" Dann sage ich "schön, dann zeig mir mal, wie das schneller geht!"
Man wir sind auf der Arbeit und nicht beim Hochleistungssport.

Nachts schlafe ich oft schlecht. Dann habe ich Alpträume. Z. B. träume ich, ich verliere meine Wohnung und bin obdachlos oder ich sitze meiner Frauenärztin gegenüber, die mir sagt, ich hätte Krebs und müsse ins Krankenhaus. Ich wachte schweißnass auf.


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BeitragVerfasst: 3. Feb 2010, 00:18 
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Tja, so langsam wächst mir der Käseladen ans Herz. Mir macht die Arbeit dort Spaß. Der Verdienst, naja, aber Geld ist ja nicht alles. Aber ich brauche Geld, denn ich habe Pläne.
Tatsächlich spiele ich mit dem Gedanken, im Ausland zu Arbeiten. Für ein Jahr. Beim Arbeitsamt habe ich Adressen erhalten und bereits einen Termin hinter mir. Doch es wird schlicht am Geld scheitern. Ich kann nicht meine Ersparnisse komplett aufs Spiel setzen.

Ach, wie kann man den ganzen Tag quälende Lust auf Sex haben, und dann am Abend macht es keinen Spaß? War frustierend.

Und um an das Thema vom letzten Mal anzuschließen: Ich bin wieder gesund. Ich war vor fast vier Wochen bei meiner Ärztin und es ist noch kein Anruf oder ein Kärtchen gekommen! Ich bin wieder gesund und mir fällt ein Stein vom Herzen!
Ich weiß jetzt, dass Grämen und Depressionen schieben nichts bringen, außer dass ich krank davon geworden bin. Im September bekam ich die Quittung präsentiert.
Am Wochenende lag das Kärtchen im Briefkasten, ich solle mich in der Praxis zur Befundbesprechung melden. Montag vor der Arbeit völlig aufgewühlt dahin. Erfahren, was los ist. Vorstufe zum Krebs, evtl. OP. Nochmal nach nebenan und endlosscheinende Untersuchungen. Minutenlang auf meine Füße starren, die zur Decke zeigen....
Hab mich dann krankschreiben lassen, konnte nicht arbeiten....

Es ist vorbei und jetzt wird auch kaum noch ein Anruf kommen.


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BeitragVerfasst: 3. Feb 2010, 00:31 
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Endloser Regen. Mir wäre danach, einen Nachtspaziergang zu machen, frische Luft, Musik hören dabei.
Ins Bett gehen, an Kirk denken, daran dass er total gut gebaut ist und das meine ich im doppelten Sinne. Er ist ein sehr reifer Mann, dichte graue Haare und das zieht mich total an. Braune Augen, die Farbe von zu dünn geratenem Kaffee.

Ich kann genau sagen, was mich beim Sex blockiert. Es sind Schamgefühle, die nicht mal mit dem Sex zu tun haben.
Es sind Schamgefühle, wenn ich an Sachen denke, die ich im Leben mal verbockt habe. Ich habe etwas schlimmes getan, als ich 13 Jahre alt war und deswegen schäme ich mich heute noch. Fällt mir das beim Sex ein, bin ich aufeinmal zu, total kalt und deswegen musste ich letztens schon mal abbrechen. Der Partner denkt dann, es läge an ihm.


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